Reus: "Bin kein Thomas Müller, der ständig was reinruft"

SPORT1
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Reus: "Bin kein Thomas Müller, der ständig was reinruft"
Reus: "Bin kein Thomas Müller, der ständig was reinruft"

Marco Reus von Borussia Dortmund hat Kritik an seinem Führungsstil als Kapitän zurückgewiesen.

"Ich bin kein Spielertyp Effenberg. Ich spreche Dinge intern an, das ist medial dann kein Thema", sagte der BVB-Anführer im kicker meets DAZN-Podcast.

"Und wenn ich auf dem Platz etwas sage, dann abhängig von der Spielsituation und mit dem Ziel, Sachen zu verbessern", ergänzte Reus: "Ich bin auch kein Thomas Müller, der ständig was reinruft, was bestimmt auch Vorteile hat. Aber es ist nicht schlechter, wenn man auf dem Platz etwas weniger sagt, dafür aber präziser."

Reus zu leise? "Ist mir relativ egal"

Jeder Spieler müsse "eine Art finden, mit der er sich wohlfühlt. Ich verändere mich nicht, weil das kritisiert wird. Ich mache die Dinge so, wie ich es in dem Moment für richtig halte. Wenn mir dann nachgesagt wird, ich wäre zu leise, ist mir das relativ egal."

Reus meint: "Jeder interpretiert die Kapitänsrolle anders. Der eine haut regelmäßig drauf, der andere geht die Sache lockerer an."

Es gebe "kein richtig oder falsch. Ich versuche immer das zu tun, was für die Mannschaft am besten ist und lasse mir dabei von Außenstehenden nicht reinreden. Ich bin stolz, hier Kapitän zu sein."

Reus schwärmt von Haaland

Der Nationalspieler schwärmte im Podcast von Erling Haaland.

"Einen wie Haaland habe ich im Klub noch nie gesehen. Er ist einzigartig“", sagte Reus: "Im letzten dreiviertel Jahr hat er sich nochmal extrem weiterentwickelt."

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Der Norweger wisse "mit Ball und Gegner im Rücken mehr anzufangen. Seine Erfolge und Tore bringen eine unheimliche Wucht mit, die uns hilft".