Reunion der "Lethal Weapon"-Stars zum 30-jährigen Jubiläum des Kultfilms

Nie zu alt… naja, womöglich zu alt: Die Lethal Weapon feiern anlässlich des 30-jährigen Filmjubiläums ein Wiedersehen – Bild: Entertainment Tonigh

Jeder „Lethal Weapon“-Fan wird sich zweifellos daran erinnern, dass Danny Glover bereits 1987 der Meinung war, er wäre „zu alt für diesen Sch**ß“.

Jetzt, 30 Jahre später, im Alter von 70 Jahren, feierte er ein Wiedersehen mit seinen Co-Stars Mel Gibson und Rene Russo, um das runde Jubiläum von Richard Donners Kult-Actionfilm zu feiern.

Das Trio spielte zuletzt gemeinsam 1998 in „Lethal Weapon 4“, doch es wirkt, als hätten sie sofort wieder in den Rhythmus der guten alten Zeiten zurückgefunden.

(Bild: ABC)

„Ich denke, da war sehr viel Sympathie zwischen uns“, erzählte Gibson, der in der Film-Reihe den unberechenbaren Cop Martin Riggs spielte in der ABC-Show Good Morning America.

„Und wenn ich sie sehe, habe ich irgendwie dasselbe Gefühl… es ist, als würde man seine alte Highschool-Liebe wieder sehen oder so ähnlich.“

„Ich denke, was immer man auch über die Filme selbst sagen mag, ich denke, die Beziehung wurde im Lauf der Zeit immer besser“, ergänzte Glover, der den etwas vorsichtigeren Roger Murtaugh spielte.

„Ich kann nirgendwo hingehen [ohne dass] jemand [sagt]: ‚Sag es zu mir. Sag einfach, ich werde zu alt dafür’“, so Glover weiter.

Und in Anbetracht von Hollywoods Besessenheit mit Remakes und Reboots (aktuell läuft „Lethal Weapon“ in Form einer neuen TV-Serie) ist die Frage nach einem möglichen fünften Film unvermeidbar.

„Das wird nicht passieren“, lachte Russo, die erstmals 1992 bei „Lethal Weapon 3“ mit dabei war.

Es klingt allerdings, als könnte man Gibson dazu überreden.

„Man könnte damit spielen, dass sie nicht mehr so taufrisch sind wie früher. Ich denke, das wäre witzig“, warf er ein.

Die Filme machten insgesamt beinahe eine Milliarde Dollar Umsatz – mehr sogar, wenn man die Inflation berücksichtigt. Am finanziell erfolgreichsten war „Lethal Weapon 3“, der an den Kinokassen trotz gemischter Kritiken 286 Millionen Euro einspielte.

Ben Arnold