Rettet Niki Lauda die Flugreisenden?

 

(Foto: ddp)

Niki Lauda war nicht nur als Rennfahrer erfolgreich, sondern auch seit Jahren in der Flugbranche tätig. Die neuen Pläne seines Flugunternehmens Laudamotion könnten ein Hoffnungsschimmer für deutsche Flugreisende sein.

Niki Lauda könnte mit Laudamotion in den kommenden Jahren einiges verändern. Die Rennlegende stieg vor vielen Jahren mit der Fluglinie Niki ins Reisegeschäft ein und konnte sich damit lange auf dem Markt halten. Da jedoch Air Berlin die Tochtergesellschaft von Niki war und mit der Pleite der Fluglinie ein großes Chaos entstand, war lange nicht sicher, wie es weitergehen würde. Glücklicherweise fand sich in Ryanair ein neuer Partner, der mit zusammen Niki Lauda den Markt gehörig aufrollen möchte.

Aus Niki wird Laudamotion

Mit dem Einstieg von Ryanair ist Niki endgültig Geschichte. Das Nachfolgeunternehmen hört auf den Namen Laudamotion und die Verantwortlichen haben große Pläne. So möchte man die Flotte in zwei bis maximal drei Jahren auf 40 Flugzeuge aufstocken, um mehr Kapazitäten zu haben. Zum Start im Juni 2018 wird die Linie 21 Flugzeuge haben. Mit einem derartigen zukünftigen Big Player am Markt könnte ein Ruck durch den Flugbetrieb gehen. Das Ziel von Laudamotion ist nämlich klar: günstige Flugreisen für die Passagiere!

Große Konkurrenz

Laudamotion könnte tatsächlich von der Air-Berlin-Pleite profitieren. Bisher war die insolvente Airline zusammen mit Lufthansa der einzige Anbieter für einige Strecken. Durch die Pleite bleibt nun nur noch die Lufthansa, die aber bekanntlich recht teuer ist. Für viele Routen ist Laudamotion in Zukunft also die einzige günstige Alternative. Ab Juni will die Airline ab Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, München, Nürnberg, Stuttgart, Zürich und Wien in die Lüfte starten.
Wer sich nun jedoch sorgt, dass mit den günstigen Preisen am Personal gespart wird, kann aufatmen. Niki Lauda kündigte an, dass das Personal besser als bei jeder Linie dieser Preisklasse bezahlt werde: “Jetzt beginnen wir, volle Pulle zu fliegen!”