Restaurantbesitzer wehren sich: Kein Hundefleischverzicht während Olympia

Restaurantbesitzer wehren sich: Kein Hundefleischverzicht während Olympia

Die meisten der darauf spezialisierten Restaurants in Pyeongchang werden auch während der Olympischen Spiele nicht auf den Verkauf von Hundefleisch-Mahlzeiten verzichten. Die Restaurantbesitzer widersetzen sich damit einer Bitte des Stadtrates, der nach den weltweiten Protesten von Tierschützern den Verkauf von Hundefleisch für die Dauer der Spiele aussetzen wollten. 
"Nur zwei Restaurants haben sich unserer Bitte gefügt", sagte Ratsmitglied Lee Yong Bae der Nachrichtenagentur AFP: "Einige haben es versucht und sind auf Schwein und Ziege umgestiegen, haben danach aber massive Einnahmeverluste beklagt und verkaufen nun wieder Hundefleisch."
Dieses gilt in Südkorea ebenso wie Schlangenfleisch als Delikatesse. Tierschützer beklagen die grausamen Verhältnisse auf den oft illegalen Hundefarmen, wo die Tiere unter anderem eigens für die Schlachtung und den Verzehr gezüchtet werden. Verdeckte Filmaufnahmen von Tierrechtsaktivisten und der englischen Tageszeitung Daily Mirror hatten zuletzt dokumentiert, dass die Hunde oft tagelang vor ihrer Schlachtung geschlagen und gequält werden, weil das angeblich das Fleisch zarter macht.
Die jüngere Generation der Koreaner hat den Hund dagegen längst als Haustier entdeckt.