Renten-Reform: Das sagen Experten zu den Ideen der SPD

Susanne Klaiber
Arbeitsminister Hubertus Heil.

Die Rente ist eine große Baustelle in Deutschland. Der Demografie wegen, schließlich sollen immer weniger Junge immer mehr Alte versorgen. Des Gefühls wegen, denn schließlich hängt das Vertrauen in die Solidargemeinschaft auch davon ab, ob die Renten sicher sind. Der Wirtschaft wegen, weil Rente immer auch eine Frage der Lohnnebenkosten ist.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat also ordentlich was vor sich. Am Freitag kündigte er nun auf einer Pressekonferenz sein erstes Renten-Reformpaket an.

Vorstellen wäre schon zu viel gesagt, denn er erklärte nur, wo er hinwill damit: “Ich kenne keine Oma, die ihrem Enkel die Zukunft verbauen will, und ich kenne kein Enkel, der seiner Oma nicht eine ordentliche Altersabsicherung gönnt.”

► Geplant ist eine Stabilisierung von Rentenniveau und Beitragssatz bis 2025. Dazu soll ein höherer Bundeszuschuss dienen.

► Zudem soll ein “Demografiefonds” für den Fall eingerichtet werden, dass die Einhaltung dieser Ziele bedroht ist.

► Daneben sind Verbesserungen für ältere Mütter vorgesehen, die sogenannte Mütterrente II.

► Und Hilfen für Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen – also wegen Krankheit vorzeitig in den Ruhestand gehen müssen.

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Details will Heil erst nach Verhandlungen mit dem Koalitionspartner bekanntgeben. Allerdings liegt der HuffPost der Referentenentwurf der geplanten Änderungen vor, mit Bearbeitungsstand vom gestrigen Donnerstag. 

Wir haben Experten um ihre Einschätzung zu diesem Entwurf gebeten:

Klaus Hurrelmann, Professor an der Hertie School of Governance: “Zum ersten Mal seit Jahrzehnten Verbesserung für die jungen Generationen” 

► “Der Arbeitsminister folgt mit diesem Gesetzentwurf einer Vereinbarung im Koalitionsvertrag. Dieser Vertrag enthielt zum ersten Mal seit Jahrzehnten ausdrückliche Verbesserungen für die jungen...

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