Rennleitung reagiert: Streif wird nach Fahrer-Kritik entschärft

Der Norweger Aksel Lund Svindal stürzte vor zwei Jahren in Kitzbühel schwer

Die Rennleitung hat auf die Kritik der Fahrer reagiert und die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel an einigen Stellen entschärft.

"Wir haben reagiert", sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner nach der Mannschaftsführersitzung am Dienstag.

Demnach habe man die Sprünge auf der Streif etwas entschärft, vor allem die berühmt-berüchtigte Mausefalle, bei der die Fahrer kurz nach dem Start 60 Meter weit fliegen.

Nach dem ersten Training hatten sich die Athleten über die gefährlichen Bedingungen beschwert und den zu hohen Luftstand bei den Sprüngen angemahnt.


Feuz spricht von Katastrophe

"Eine Katastrophe. Die Piste ist so für mich in keinem Zustand, wie man ein Rennen fahren darf. Sie müssen jetzt gut arbeiten, dass sich die Piste am Wochenende etwas anders präsentiert. Vor allem die Sprünge", schimpfte der Schweizer Weltmeister Beat Feuz.

Waldner gab sich im Gespräch mit der Kronenzeitung einsichtig: "Der Schnee war schneller als von allen von uns erwartet. Ein paar Sprünge sind groß, aber wir konnten das Training nicht stoppen."

Das Wetter wird den Organisatoren die Arbeit in den nächsten Tagen zusätzlich erschweren. Für den Mittwoch sind 30 Zentimeter Neuschnee vorhergesagt.

Am Donnerstag soll ein weiteres Training stattfinden, am Freitag steht dann der Super-G (11.30 Uhr im LIVETICKER) auf dem Programm.

Der Höhepunkt ist dann die Abfahrt, das klassische Hahnenkammrennen am Samstag (11.30 Uhr im LIVETICKER).