Rennes könnte sich bei einem Dembélé-Transfer an der Ablöse beteiligen

Matti Kaufmann
90Min


Der Mega-Transfer von Neymar zu Paris St. Germain in Höhe von 222 Millionen Euro zieht weitreichende Kreise. Der FC Barcelona befindet sich auf der Suche nach einem Ersatz für den Brasilianer und hat Borussia Dortmunds Ousmane Dembélé als Wunschnachfolger auserkoren. Von einem möglichen Transfer dürfte nicht nur der BVB finanziell partizipieren, sondern auch der Ex-Klub des Franzosen.


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Insgesamt sechs Jahre lang ging Ousmane Dembélé für seinen Jugendklub Stade Rennes auf Torejagd. Im vergangenen Sommer wechselte der junge Franzose schließlich zu Borussia Dortmund, wo er auf Anhieb einschlug. Der FC Barcelona hat den Flügelstürmer indes als Nachfolger Nummer eins für den nach Paris gewechselten Neymar bestimmt.


Die 222 Millionen Euro Ablöse, die PSG nach Katalonien überwies, könnte sich in verschiedene Richtungen aufteilen. Wie die französischen Zeitungen L‘Equipe und Le Figaro unisono berichten, müsste der BVB bei einer Transfersumme in Höhe von 120 Millionen Euro direkt 30 Millionen an Dembélés Ex-Klub Rennes weiterreichen.

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Das erste Treffen zwischen Vertretern des FC Barcelona und des BVB ist bereits abgeschlossen. Wie Sky berichtete, lag die Forderung aus Dortmund zunächst bei 150 Millionen Euro. Diese sei Barca im ersten Verhandlungsgang aber zu hoch gewesen, so dass eine Einigung zunächst einmal nicht in Sichtweite ist. Sollten die Spanier bereit sein, auf die Forderungen des BVB einzugehen, wird Dembélé in der kommenden Saison wohl nicht mehr in Schwarz-Gelb auflaufen. Der kicker berichtete zuletzt von einer Summe in Höhe von 120 Millionen Euro.