Rennen der Rallycross-WM in Spa wegen COVID-19 abgesagt

Markus Lüttgens
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Das am 21. und 22. November 2020 geplante vorletzte Saisonrennen der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) in Spa-Francorchamps ist abgesagt. Grund dafür ist die COVID-19-Pandemie, durch die nicht nur das öffentliche Leben in Belgien stark eingeschränkt ist, sondern auch Reisebeschränkungen bestehen.

"Die aktuelle Gesundheitssituation in Belgien und ganz Europa hat die Organisatoren zu dieser gemeinsamen Entscheidung gezwungen", so die Betreiber der Rennstrecke in einer Mitteilung. "Die Rennstrecke von Spa-Francorchamps, IMG [WRX-Pormoter] und die FIA sind sich Entwicklung der Pandemie und der extrem angespannte Situation in den Krankenhäusern bewusst."

"Darüber hinaus machen die verschiedenen restriktiven Maßnahmen, die in letzter Zeit von mehreren Regierungen ergriffen wurden, zum Beispiel in Bezug auf Reisen, die Situation für die Durchführung des WRX-Rennens in Spa äußerst kompliziert", heißt es weiter.

Das Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs von Spa war ursprünglich im Mai geplant gewesen, wurde aufgrund der Pandemie aber zunächst auf einen Termin im Oktober und dann im November verschoben.

Am 22. November hätten in Spa parallel auch die letzten Wertungsprüfungen der Ypern-Rallye im Rahmen der Rallye-WM ausgetragen werden sollen. Die Ypern-Rallye war allerdings schon in der vergangenen Woche abgesagt worden, die Rennstrecke in Spa ist bis mindestens 19. November geschlossen.

Damit verbleibt im Kalender der WRX nur noch das am 12. und 13. Dezember geplante Rennen auf dem Nürburgring. Aktuell planen die Streckenbetreiber dort weiterhin mit der Durchführung der Veranstaltung.

Durch die Absage von Spa steht Johan Kristoffersson so gut wie als neuer Weltmeister fest. Der Champion von 2017 und 2018 hat in der Gesamtwertung aktuell 27 Punkte Vorsprung vor seinem Verfolger Mattias Ekström. Bei der Veranstaltung am Nürburgring wären noch maximal 30 Punkte zu vergeben.

Mit Bildmaterial von FIAWorldRallycross.com.