Vor Rematch gegen Wilder: Fury erklärt Knockout-Plan

Sportinformationsdienst

Schwergewichtsboxer Tyson Fury gibt sich vor dem Rematch um den WBC-Titel des Weltverbandes WBC gegen Titelträger Deontay Wilder keinen Illusionen hin.

"Ich werde in den USA keinen Punktsieg bekommen", sagte der einstige Klitschko-Bezwinger auf einer Pressekonferenz in Los Angeles, "dafür komme ich auch nicht hierher. Ich komme für einen Knockout."

Wilder und Fury hatten sich 2018 in L.A. unentschieden getrennt, der Rückkampf findet am 22. Februar in Las Vegas statt. 


Die Ausrichtung auf ein vorzeitiges Ende des Kampfes sei auch der Grund für ihn gewesen, seinen Trainer zu wechseln, erklärte Fury.

Im Dezember hatte der Engländer die Trennung von Coach Ben Davison bekannt gegeben und zugleich verkündet, sich mit Javan Hill, dem Neffen seines ehemaligen Trainers Emmanuel Steward, auf den Fight gegen seinen US-Konkurrenten vorzubereiten.

Fury: "Darum bin ich der Beste"

"Dafür habe ich ihn engagiert", sagte Fury, "wenn ich nicht auf einen K.o. aus wäre, hätte ich keinen neuen Coach geholt, dann hätte ich Ben Davison behalten."

Furys Vater John hatte nach dem Punktsieg seines Sohnes am 14. September 2019 gegen den Schweden Otto Wallin Ben Davison kritisiert. Sein Sohn habe ausgesehen wie ein schwaches Kätzchen, es sei das Schlechteste gewesen, was er jemals von Tyson erlebt hätte.


Im ersten Duell hatte Wilder den Briten zweimal am Boden, dennoch sahen viele Experten Fury am Ende vorn. Dieser kündigte nun einen K.o.-Sieg spätestens in Runde zwei an. "Ich glaube, keiner kann mich schlagen, darum bin ich der Beste", sagte Fury in los Angeles.

Fury ist in 30 Kämpfen in der Tat noch unbesiegt, neben dem Remis stehen 29 Siege (20 K.o.) zu Buche. Wilder ist ebenfalls unbezwungen, er gewann seine anderen 42 Kämpfe, 41 davon vorzeitig.