REITEN: Die neue Frauen-Power beim Springreiten

Simone Blum im Stechen des Großen Preis von Berlin mit ihrem Pferd Alice

Berlin.  Mädchen lieben Pferde. Dennoch waren es in der Vergangenheit meist Männer fortgeschrittenen Alters, die hierzulande das Springreiten dominierten: Christian Ahlmann, Markus Ehning, Ludger Beerbaum. Er ist auch mit 53 Jahren immer noch Weltspitze.

Doch in diesem Jahr ist die Sportart jünger und weiblicher geworden. Vor allem Simone Blum, 28, und die erst 23-Jährige Laura Klaphake sind zuletzt ins Rampenlicht geritten – beide starten derzeit beim Global Jumping Berlin. Auch international preschen junge Reiterinnen nach vorn, darunter solch prominente Namen wie Jessica Springsteen, die Tochter von Rocklegende Bruce Springsteen, und Unternehmertochter Georgina Bloomberg. "Es gibt immer mehr Mädchen, die aus gutem Haus kommen, sich aber auch sportlich durchsetzen", sagt Turnierchef Volker Wulff.

Fünf Hundertsel entscheiden

Beim mit 300.000 Euro dotierten Grand Prix of Berlin im Rahmen der Global Champions Tour musste sich Simone Blum mit Alice vor 5000 Zuschauern am Sonnabend als Zweite nur Christian Ahlmann auf Codex One geschlagen geben – fünf Hundertstel entschieden im Stechen über den Sieg. Für Blum war es bereits die dritte Top-Ten-Platzierung bei dem Fünf-Sterne-Turnier auf dem Messegelände. "Ich bin unglaublich stolz und froh, dass es geklappt hat", sagte sie später.

Zuvor hatte Blume im zweiten Wertungsspringen des Teamwettbewerbs Global Champions League Rang acht erreicht. Die Münchnerin hat die männliche Konkurrenz gut im Griff. Bei den Deutschen Meisterschaften gewann sie k...

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