Reißverschluss kaputt: 5 S.O.S-Life-Hacks, die sofort helfen

Der gute alte Reißverschluss! Bereits seit 1851 benutzen ihn die Menschen, um Jacken, Hosen, Taschen und noch viel mehr zu schließen – und problemlos wieder zu öffnen. Doch wenn er kaputtgeht, kann er ziemlich nerven. Dann geht er von alleine wieder auf, lässt sich gar nicht öffnen oder er geht irgendwo in der Mitte auf und bleibt oben und unten zu. Mit diesen Reißverschluss-Hacks bist du für jede Situation gewappnet.

Reißverschluss bleibt nicht zu: Life-Hack für mehr Stabilität

Je nach Qualität und Alter des Reißverschlusses hält er zwei Seiten eines Materials besser oder schlechter zusammen. Gerade bei Hosen, die oft getragen werden, nutz er sich schneller ab und schließt irgendwann nicht mehr richtig. Ganz peinlich wird es natürlich, wenn er dann unbemerkt aufgeht. Um dies zu vermeiden, kannst du in die Öse des Reißverschlusses einen kleinen Schlüsselring eindrehen, den du über den Knopf deiner Jeans ziehst, nachdem du den Verschluss hochgezogen hast und bevor du das Knopfloch schließt. So kann der kaputte Reißverschluss sich nicht mehr unbemerkt öffnen.

Zipper abgebrochen: Dieses Tool sorgt für Ersatz

Der sogenannte Zipper ist wohl das empfindlichste Teil an einem Reißverschluss. Aufgrund des dünnen Materials kann er schnell abnutzen und irgendwann abbrechen. Ohne Zipper ist ein Reißverschluss nahezu unbrauchbar. Doch er lässt sich im Notfall schnell ersetzen. Zum Beispiel mit einer Büroklammer aus Metall. Fädele die Klammer einfach in die Ösen ein, aus der der ursprüngliche Zipper herausgebrochen ist. So kannst du den Reißverschluss weiterhin verwenden. So lange bis du dir einen neuen einsetzen lässt.

Reißverschluss geht in der Mitte auf

Ärgerlich: Die geliebte Winterjacke geht trotz geschlossenen Reißverschlusses in der Mitte auf und lässt kühle Winterluft rein. In diesem Fall kann ein Trick helfen, denn entweder ist der Zipper ausgeleiert und schließt die ineinandergreifenden Zähne nicht mehr richtig, oder die Zähne selbst sind abgenutzt und greifen nicht mehr ineinander.

Du kannst testen, ob der Reißverschluss wieder geschlossen bleibt, nachdem du mit einem kleinen Hammer auf die Führschiene schlägst, sodass der Abstand, in den die andere Seite des Reißverschlusses eingeführt wird, wieder etwas enger zusammensteht. Sollte das nicht helfen, sind wohl die Zähne des Reißverschlusses abgenutzt. In diesem Fall hilft ein Imprägnierspray auf Silikonbasis, mit dem du die Zacken einsprühst. Durch die Silikonschicht werden die Zähne wieder besser ineinandergreifen.

Zipper weg: So fädelst du ihn wieder ein

Manchmal kommt es vor, dass der wichtige Zipper sich aus seiner Führung löst und verloren geht. Wenn du ihn gefunden oder einen neuen gekauft hast, kannst du dein Kleidungsstück ganz leicht wieder reparieren, ganz ohne große Fummelei. Du benötigst lediglich eine dreizackige Gabel, wie du sie bestimmt bei deinem Besteck findest. Diese fixierst du entweder mit doppelseitigem Klebeband auf einer Arbeitsplatte oder du spannst sie in einen Schraubstock ein. Nun steckst du den Zipper auf zwei der Zacken und kannst mit beiden Händen die Enden des Reißverschlusses gleichmäßig in den Zipper einfädeln.

Fingers on Button and Elements of Denim Blue Jeans Metal Zipper.

Reißverschluss hakt: So läuft’s wieder geschmeidig

Ärgerlich ist auch ein Reißverschluss, der Handtasche, Mantel oder Stiefel nur mit starkem Ziehen und Zerren schließt. Früher oder später wird er dem Gezerre nicht mehr standhalten und komplett kaputtgehen. Du musst dich also mit der Ursache des Problems beschäftigen.

Meistens sind schief stehende Zähne dafür verantwortlich, dass der Verschluss nicht mehr reibungslos schließt. Um den Reißverschluss wieder geschmeidig zu machen, hilft ein weiterer Life-Hack. Du benötigst einfach nur ein Stück feste farblose Seife, mit der du den Reißverschluss beidseitig einreibst. So entsteht ein Schmier-Effekt, durch den sich der Reißverschluss wieder geschmeidig schließen lässt.