Reiner Calmund: Kein Bayern-Angebot für Marco Verratti

Im internationalen Vergleich sieht Reiner Calmund den FC Bayern nicht ganz vorne. Dennoch schwärmt er vom Management des deutschen Rekordmeisters.

Aus der Distanz beobachtet Reiner Calmund die Entwicklungen beim FC Bayern München. Er ist angetan von der Transferphase und erklärt, wieso weder Cristiano Ronaldo noch Marco Verratti kommen.

Das Gerücht rund um Cristiano Ronaldo hat Calmund "vor Lachen fast von der Couch" geworfen. Der Ex-Manager gab bei T-Online an: "Das liegt daran, dass beim FC Bayern neben den Weltmeistern in kurzen Hosen auch viele Weltmeister in langen Hosen tätig sind."

Calmund hat eine hohe Meinung von Karl-Heinz Rummenigge und Co.: "Das wäre wirtschaftlicher Wahnsinn und würde auch die Hygiene innerhalb des Kaders völlig versauen." Gleiches gilt für Antoine Griezmann und Marco Verratti: "Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass die Bayern weder dem einen noch dem anderen ein Angebot gemacht haben."

Es sei schlichtweg zu viel Geld im Spiel: "Wenn wir von Spielern wie Antoine Griezmann oder Marco Verratti sprechen, dann sprechen wir von einem Gesamtvolumen von rund 200 bis 250 Millionen Euro für Ablöse und Gehalt. Für jeden dieser beiden Top-Profis."

Süle der "beste deutsche Nachwuchsstar"

Umso mehr gefällt Calmund die aktuelle Transferpolitik: "Mit dem jungen Franzosen Corentin Tolisso von Olympique Lyon hat man mit Sicherheit eine gute Alternative im Mittelfeld an Bord. Ich fand auch die Verpflichtungen der Nationalspieler Sebastian Rudy und Serge Gnabry gut."

Besonders gefällt Niklas Süle. "Für mich ist es ein logischer Wechsel, wenn der beste deutsche Nachwuchsstar auf seiner Position zum FC Bayern wechselt. Logischer und vor allem realistischer als ein Ronaldo-Transfer", macht Calmund deutlich.