Reif vermutet Hoeneß-Ablenkungsmanöver mit Heynckes

Der FC Bayern München muss zur neuen Saison einen Nachfolger für Jupp Heynckes vorstellen. Präsident Uli Hoeneß könnte laut Experte Marcel Reif bereits einen Plan geschmiedet haben.

Uli Hoeneß sprach an, weiter mit Jupp Heynckes zusammenzuarbeiten

“Ich halte das für möglich, da ist nichts ausgeschlossen”, hatte Hoeneß nach der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München über eine mögliche Verlängerung der Zusammenarbeit mit Übergangstrainer Jupp Heynckes gesagt.

Das sorgte für eine eifrige Diskussion, die allerdings vom Trainer selbst entkräftet wurde: “Wir haben eine ganz klare Vereinbarung. Ich möchte auch nicht jede Woche dazu Stellung nehmen, weil es eine klare Vereinbarung gibt und dabei bleibt es auch.“

Reif äußert Vermutung

Diese klare Vereinbarung sieht eine Zusammenarbeit bis Saisonende vor. “Ich weiß nicht, was Uli bewegt hat, so etwas zu sagen”, zeigte sich Heynckes etwas überrumpelt vom Vorstoß des FCB-Präsidenten.

Experte Marcel Reif hat eine Vermutung, was Hoeneß plant. In der Abendzeitung erklärte er: “Ich kann seine Äußerungen auf der Hauptversammlung verstehen und dass es Freude macht mit Heynckes. Vielleicht war das aber auch wieder ein typisches Ablenkungsmanöver, was viele Jahre immer wieder funktioniert hat.”


Lenkt Hoeneß bewusst ab?

Dementsprechend würde Hoeneß im Hintergrund einen anderen Plan verfolgen als er öffentlich kommuniziert. Die weitere Zusammenarbeit mit Heynckes, die er selbst zur Debatte stellte, wäre damit gar keine echte Lösung.

“Man sagt eine Geschichte und bringt uns Journalisten in eine bestimmte Richtung, verfolgt aber eine ganz andere”, mutmaßt Reif. Eines ist nur klar: Sollte Heynckes und Hoeneß kein abgesprochenes Spiel spielen, ist für den Experten das Gehabe von Hoeneß “unfair” gegenüber seinem langjährigen Freund.