Regulierung in der Wochenrückschau KW#15 – Im Osten wechselhaft, Bermuda recht freundlich

Chiara Bachmann

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus in Sachen Regulierung ein bisschen weniger als letzte Woche geschehen. In der Reihe „Regulierung in der Wochenrückschau“ blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.

Blockchain Bundesverband: Erweitertes Positionspapier zur Token-Regulierung

Der Bundesblock, die Interessenvertretung der deutschen Blockchain-Szene in Berlin, hat eine deutsche Version seines Positionspapiers zur Token-Regulierung herausgegeben. Die neue Version wurde um manche Punkte ergänzt und geht somit über die ursprüngliche Ausführung hinaus. Das neue Papier enthält nun auch Handlungsempfehlungen für die deutsche Politik und die Regulierungsbehörden.

Blockchain-Konferenz in China durch Polizei aufgelöst

Inhalte der Global Fintech & Blockchain China Summit 2018 sollen Keynote Speechs, Panel-Diskussionen und eine Ausstellung gewesen sein. Gerüchten zufolge war ein ICO-Projekt anwesend, bei dem Investoren viel Geld verloren haben. Diese haben angeblich die Polizei informiert, welche das Event dann auflöste. Laut Veranstalter war das Event allerdings gesetzeskonform.

Pakistan: ICOs und Kryptowährungen doch erlaubt

Entgegen der kürzlichen Gerüchte verbietet die pakistanische Zentralbank ihren landeseigenen Banken nicht, mit ICOs oder Kryptowährungen zu handeln. Man warnt jedoch eingehend vor den daraus resultierenden Risiken. Allerdings hat man den Geldhäusern geraten, keine Transaktionen für ihre Kunden durchzuführen. In Indien ist die Lage etwas kritischer: Hier hat die Regierung zwar kein Verbot ausgesprochen, jedoch wird die Reserve Bank of India (RBI) die Zusammenarbeit mit allen Geldhäusern einstellen, die weiterhin im Auftrag ihrer Kunden Coins handeln. Mittel- bis langfristig wird sich diese Sparte daher für indische Banken voraussichtlich nicht durchsetzen.

Bermuda fördert Blockchain-Unternehmen mit Regulierungsrahmen

Die Bermuda Monetary Authority (BMA) hat ein Diskussionspapier zur Regulierung von virtuellen Währungen veröffentlicht. Die BMA legt Wert darauf, dass hier nicht das Verbot von Kryptowährungen im Vordergrund steht, sondern man damit einen Rechtsrahmen für Blockchain-Unternehmen schaffen möchte, um ein sicheres und stabiles Geschäftsumfeld zu schaffen.

Russland: Überwachung der Krypto-Fiat-Brücke

Laut lokalen Medien fallen von nun an Transfers von mehr als 600.000 Rubel (ca. 10.000 US-Dollar) von Krypto zu Fiat unter die Geldwäschegesetze. Die zuständigen Banken müssen damit diese Transaktionen überwachen. Kryptobörsen haben dies ebenfalls zu befolgen.

BTC-ECHO

 

Source: BTC-ECHO

Der Beitrag Regulierung in der Wochenrückschau KW#15 – Im Osten wechselhaft, Bermuda recht freundlich erschien zuerst auf BTC-ECHO.