Regionalliga: Schwer verletzter Ex-Herthaner erst nach Minuten behandelt

Christian Müller im Hertha-Dress in der Saison 2007/2008

Ex-Hertha-Spieler Christian Müller, mittlerweile für den KFC Uerdingen im Einsatz, ist bei einem Regionalliga-Spiel gegen den Wuppertaler SV am Sonnabend bei einem Zweikampf schwer verletzt worden. Rettungskräfte brachten den 33 Jahre alten gebürtigen Berliner auf die Intensivstation. Müller erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung und konnte das Krankenhaus am Sonntag bereits wieder verlassen. Die Versorgung Müllers wirft indes viele Fragen auf.

Wie DerWesten.de berichtet, kümmerten sich Rettungssanitäter erst mit erheblicher Verzögerung um den Schwerverletzten. Demnach lag Müller bereits einige Minuten blutverschmiert auf dem Feld, ohne dass Einsatzkräfte zu Hilfe kamen. Spieler, Funktionäre und Fans beider Vereine hätten lautstark die Unterstützung der im Stadion am Zoo stationierten Einsatzkräfte gefordert. Akteure seien wild gestikulierend quer über den gesamten Platz gelaufen, um auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen. Selbst der Stationsprecher habe die Sanitäter zweimal zum Handeln aufgefordert.

Als die Rettungskräfte endlich auf den Platz kamen, habe ein Wuppertaler Spieler die Sanitäter regelrecht angetrieben und dabei einen der Sanitäter sogar zu Boden geschubst. Der Spieler entschuldigte sich sofort bei dem Sanitäter.

Ein Handy-Video dokumentiert den Vorfall:

Wuppertals Sportvorstand Manuel Bölstler sagte dem Portal DerWesten: "Mit einigen Mitarbeitern unseres Vereins haben wir auf die vier Sanitäter am Stadion-Vorplatz ei...

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