Regionalliga: Aufstieg in die 3. Liga: DFB sucht nach geeignetem Kompromiss

Die DFB-Spitze ist knapp zweieinhalb Wochen vor dem Außerordentlichen Bundestag weiter auf der Suche nach einem Konsens für die Zukunft der Regionalligen und den Aufstieg in die 3. Liga. Am Rande der ersten von fünf anberaumten Regionalkonferenzen in Stuttgart sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch: "Es gibt keine Lösung, die allen zu hundert Prozent gerecht wird."

Die DFB-Spitze ist knapp zweieinhalb Wochen vor dem Außerordentlichen Bundestag weiter auf der Suche nach einem Konsens für die Zukunft der Regionalligen und den Aufstieg in die 3. Liga. Am Rande der ersten von fünf anberaumten Regionalkonferenzen in Stuttgart sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch: "Es gibt keine Lösung, die allen zu hundert Prozent gerecht wird."

Geht es nach Koch, bleiben die fünf bisherigen Regionalligen Bayern, Nord, Nordost, Südwest und West bestehen. "Ich bin ein großer Befürworter davon, dass die Regionalliga Nordost erhalten bleibt", betonte er. Sein Vorschlag, auch als Präsident des Süddeutschen Verbandes SFV: Die Meister Südwest und West steigen direkt in die 3. Liga auf, die anderen drei Meister ermitteln zwei weitere Aufsteiger.

Bereits vor dem Ablauf der Frist am Donnerstag sind mehrere Anträge zum Thema "Regionalliga/Aufstieg 3. Liga" eingegangen. Entschieden werden soll von den Delegierten am 8. Dezember in Frankfurt/Main. Koch betonte, der DFB wolle sich vorab um die "bestmögliche Kompromisslösung" bemühen, Präsident Reinhard Grindel sagte: "Ich hoffe, wir kommen vor dem Bundestag zu einer einvernehmlichen Lösung."

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