Schwarz-Gelb-Grün: Jamaika - "Aus Berliner Sicht ein lohnenswerter Versuch"

Berliner Bundestagsabgeordnete von CDU und FDP sehen durchaus Chancen in der Zusammenarbeit mit den Grünen

Während die Kreuzberger Grünen-Politikerin Canan Bayram schon vor der Wahl klarstellte, sie würde ein Jamaika-Bündnis im Bundestag nicht unterstützen, bezogen am Dienstag auch Berliner Bundestagsabgeordnete von CDU und FDP Stellung. Und die zeigen sich überwiegend deutlich bemüht, ihre Kompromissbereitschaft unter Beweis zu stellen.

"Anders als Frau Bayram finde ich durchaus, dass es Schnittmengen unserer Parteien gibt", sagte Jan-Marco Luczak (CDU) der Berliner Morgenpost. Besonders in der Verbindung der Themen Ökologie und Ökonomie sehe er spannende Anknüpfungspunkte mit den Grünen. "Natürlich wird man sich heftig streiten, auch mit der FDP, aber wir haben ein Wählervotum, das wir respektieren müssen", so der CDU-Politiker weiter.

"Wenn jemand das managen kann, dann Angela Merkel"

"Es gibt Überschneidungen auf wichtigen Themenfeldern mit beiden Parteien und besonders mit den Grünen finde ich es interessant", sagte Kulturstaatsministerin und CDU-Landeschefin Monika Grütters. Gerade aus Berliner Sicht halte sie ein Jamaika-Bündnis für einen "sehr lohnenswerten Versuch". Wen jemand eine solche Koalition managen könne, dann Angela Merkel, fügte Grütters hinzu. Sie glaube, dass die Partner gut zueinander finden können.

"Wahlergebnisse sind kein Wunschkonzert. Sie sind ein Auftrag der Wählerinnen und Wähler. Eine Jamaika-Koalition kann eine große Chance für unser Land sein, wenn sich die Parteien auf ein gutes Programm verständigen können", erklärte Kai Wegner (CDU). Die schwierigste...

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