Reggae-Legende Bunny Wailer mit 73 Jahren gestorben

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Marley-Porträt an einer Wand in Kingston

Die Reggae-Legende Bunny Wailer ist tot. Wie die jamaikanische Regierung mitteilte, starb der 73-jährige Sänger und Schlagzeuger am Dienstag in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Kingston. Gemeinsam mit Bob Marley hatte er den Reggae weltberühmt gemacht.

Wailer, der mit seinem bürgerlichen Namen Neville O'Reilly Livingstone hieß, hatte in den 60er Jahren gemeinsam mit seinem Freund aus Kindertagen, Bob Marley, sowie mit Peter Tosh die Gruppe The Wailers gegründet. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass der damals noch junge jamaikanische Musikstil weltweit Gehör fand. Marley starb bereits 1981 an Krebs, Peter Tosh wurde 1987 umgebracht.

Die Ursache für Wailers Tod war zunächst nicht bekannt. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Olivia Grange war er schon seit Dezember im Krankenhaus.

Wailer gewann im Laufe seiner Karriere drei Grammys. 2017 erhielt er den jamaikanischen Verdienstorden, die vierthöchste Auszeichnung des Karibikstaats.

Bunny Wailer habe dafür gesorgt, die Reggae-Musik zu entwickeln und weltweit populär zu machen, für diese Rolle werde ihm das Land stets dankbar sein, erklärte Kulturministerin Grange: "Wir erinnern uns mit großen Stolz, wie Bunny, Bob Marley and Peter Tosh den Reggae in alle vier Ecken der Welt gebracht hat".

ans/bfi