Regen? Darum wurde der Start in Monaco wirklich verschoben

Der verschobene Start beim Großen Preis von Monaco hing nicht nur mit den Regenschauern im Fürstentum zusammen. Ein Stromausfall spielte ebenfalls eine Rolle.

Beim Grand Prix in Monaco regnete es in Strömen.
Beim Grand Prix in Monaco regnete es in Strömen. (Bild: Pascal Le Segretain/WireImage)

Viele Formel-1-Fans wunderten sich, als der Große Preis von Monaco am Sonntag mit insgesamt 16 Minuten Verspätung startete. Das Rennen hätte eigentlich um 15 Uhr beginnen sollen, jedoch hatte zu diesem Zeitpunkt strömender Regen im Fürstentum eingesetzt.

Wie die FIA mitteilte, habe die Rennleitung einen heftigen Regenschauer beobachtet, der sich auf die Strecke zubewegte. Aus Sicherheitsgründen sollten keine Runden im Regen gefahren werden.

Allerdings hatte es zur offiziellen Startzeit bereits geregnet und einige F1-Piloten waren der Meinung, dass man auch unter diese Bedingungen hätte fahren können.

Nach dem Sieg von Carlos Perez hieß es dann, die Startverschiebung sei wegen eines Stromausfalls, der die Systeme und Signaltafeln in der Startaufstellung beeinträchtigte, erfolgt.

F1-Teams sollten Zeit bekommen, um auf Regenreifen zu wechseln

Tatsächlich aber wollte die FIA den Teams mit der Verschiebung auf 15.16 Uhr Zeit geben, um auf Regenreifen zu wechseln. Den Stromausfall gab es dennoch, wenn auch erst während der ersten roten Flagge nach den ersten zwei Safety-Car-Runden.

Deshalb gab es auch keinen stehenden, sondern einen fliegenden Start - auch nach der zweiten roten Flagge durch den Horror-Crash von Mick Schumacher. Die FIA war sich nicht sicher, ob das Startsystem nach dem Stromausfall problemlos funktionieren würde.

Im Video: Formel 1 - McGregor, Dempsey & Co. - Diese Stars sind beim Grand Prix in Monaco

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