Reformen in der Handball-Bundesliga: Entlastung für Topstars und nur noch zwei Absteiger

SID
Handball: Löwen fegen Hannover von der Tabellenspitze

Entlastung für die Topstars und nur noch zwei Absteiger: Die Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga hat am Donnerstag weitreichende Reformen beschlossen. Die Vertreter der Klubs stimmten für die Zulassung des 15. und 16. Spielers pro Partie. 
Vor allem die Spitzenvereine hatten in der jahrelang schwelenden Diskussion um die Belastung ihrer Leistungsträger immer wieder die Aufstockung gefordert. Bislang waren nur 14 Spieler einsatzberechtigt. Nun können zwei U23-Spieler zusätzlich aufgestellt werden.
"Das ist ein Meilenstein", sagte Geschäftsführer Thorsten Storm vom deutschen Rekordmeister THW Kiel dem SID in einer ersten Stellungnahme: "Vielen Dank an die Liga, die Solidarität funktioniert." Vor allem für die Nationalspieler, die auch in der Champions League spielen, bedeute die Neuerung die Chance auf etwas mehr Entlastung.
Zudem einigte sich die Versammlung auf eine neue Auf- und Abstiegsregelung. Nur noch die beiden letztplatzierten Vereine steigen ab der kommenden Spielzeit aus der 1. Bundesliga ab, bisher erwischte es drei Klubs. Das Handball-Unterhaus wird zudem ab der Saison 2019/20 von 20 auf 18 Teams reduziert. Um dies zu erreichen, steigen in den kommenden beiden Spielzeiten vier bzw. fünf Teams aus der zweiten Liga ab.