Red-Bull-Youngster verrät Hülkenbergs Neukollegen

Pierre Gasly gilt als hoffnungsvollster Red-Bull-Nachwuchsfahrer

Fix ist noch nichts, doch die Anzeichen dafür, dass es nach langen Streitigkeiten zwischen McLaren und Motorenlieferant Honda zu einer baldigen Trennung kommen soll, verdichten sich immer mehr.

Dadurch wird auch das Fahrerkarussell der Formel 1 in Bewegung gebracht.

Jüngstes Indiz dafür sind jetzt Aussagen von Red-Bull-Nachwuchspilot Pierre Gasly.

Gasly kommt - Sainz geht

"Ich habe davon gehört, dass meine Formel-1-Premiere für Torro Rosso bereits beim Großen Preis von Malaysia Anfang Oktober stattfinden könnte. An den Details wird gerade gearbeitet", sagte der Franzose und verriet damit quasi den baldigen Wechsel von Torro-Rosso-Pilot Carlos Sainz zu Renault.

Darauf sollen die Franzosen als Teil des Wechseldeals bestehen. 

Zur Erklärung: Laut motorsport-total.com soll Honda bereits einen neuen Deal mit Toro Rosso unterzeichnet haben.

Das Red-Bull-Team Toro Rosso gibt somit die Zusammenarbeit mit Renault auf und setzt ab der neuen Saison auf die Japaner als Motorenlieferanten. Im Gegenzug wechselt McLaren nach der Trennung von Honda zu Renault.

Entscheidung steht kurz bevor

"Es könnte sich in den kommenden Tagen etwas bewegen, dann könnte es Neuigkeiten geben. Ich hoffe wirklich, dass ich bereits in Malaysia fahren kann", rechnet Gasly sogar mit einer schnellen Einigung.

Der 21-Jährige feierte am Wochenende im japanischen Kumamoto seinen zweiten Saisonsieg in der Super-Formula-Serie. Nach seinem GP2-Titel im vergangenen Jahr erlebte er eine Enttäuschung als er von Torro Rosso nicht als Fahrer für die Saison 2017 berücksichtigt wurde - und das obwohl er als größtes Nachwuchstalent von Red Bull gilt. 

Jetzt steht er kurz davor sein großes Ziel zu erreichen: "Es ist mein Traum, in die Formel 1 zu kommen. Und ich tue alles, damit er in Erfüllung geht."