Rechtspopulismus: Wer wählt die AfD? Und warum?

Eine Studie hat die AfD-Wählerschaft genauer unter die Lupe genommen

Noch zu Beginn dieses Jahres konnte sich die neue rechtspopulistische Partei in Deutschland, die AfD, Umfragen zufolge Hoffnungen machen, bei der Bundestagswahl im September drittstärkste politische Kraft zu werden. Seither hat sie stark an Zustimmung verloren, vor allem, weil die Flüchtlingsfrage an Bedeutung verloren hat. Derzeit ist der AfD ein Einzug in den Bundestag zwar sicher, in Umfragen kommt sie aber nur noch auf etwa acht Prozent der Wählerstimmen.

Wer aber sind dieser Wähler und was treibt sie um? Und sind Gewerkschaftsmitglieder anfälliger für das Gedankengut der Rechtspopulisten? Diesen Fragen ging eine Studie nach, die die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat, und sie bestätigte vieles, was man über die AfD bereits weiß. Einige der Befunde aber zeigen bemerkenswert klar, wie widersprüchlich das Phänomen AfD ist und wie stark subjektive Faktoren, also Stimmungen und Ängste, die Affinität zu der Partei beeinflussen. Für die Studie befragte das Institut policy matters zwischen Mitte Januar und Anfang Februar diesen Jahres knapp 5000 Menschen online.

Anfällig für rechtspopulistische Parolen

Die Autoren der Studie konstatieren, dass eine Mehrheit der Menschen in Deutschland die derzeitige wirtschaftliche Lage und auch die eigene positiv beurteilt. Ein tiefgreifender Wertewandel habe aber dazu geführt, dass mehr Menschen anfällig werden für rechtspopulistische Parolen.  Zwar wollen heute weitaus mehr Menschen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung