Shiffrin verzichtet auf Start in der Abfahrt

Mikaela Shiffrin wird nicht an der Abfahrt teilnehmen

Viktoria Rebensburg ist im zweiten Training für die Abfahrt bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang noch nicht so gut zurecht gekommen. 

Die Vierte des Riesenslaloms kam im Übungslauf am Montag nur auf den 20. Rang. (Zeitplan der Olympischen Spiele)

Lindsey Vonn bleibt derweil die Topfavoritin für das Rennen am Mittwoch (11.00 Uhr OZ/3.00 MEZ im LIVETICKER). Auf der Strecke in Jeongseon erzielte die Amerikanerin mit 0,35 Sekunden Rückstand auf Stephanie Venier (Österreich) die drittbeste Zeit.

Die Olympiasiegerin von 2010 ließ es allerdings ruhig angehen und fuhr schon weit vor dem Ziel aufrecht.

Auch Goggia überzeugt

"Ich möchte im Training ein Gefühl für die richtige Linie bekommen, teste Ski, schaue, welcher läuft. Aber ich bin grundsätzlich sehr zufrieden", sagte Vonn.

Sie sei lockerer gefahren als beim ersten Training am Sonntag, als sie die Schnellste war vor Ramona Siebenhofer und Venier. Die beiden Österreicherinnen fahren teamintern aber noch um einen Startplatz.

Siebenhofer war als Vierte im zweiten Training erneut vorne dabei (+0,70 Sekunden), ebenso Mitfavoritin Sofia Goggia aus Italien als Zweitplatzierte (+0,08). Weit zurück lag wie am Sonntag Rebensburg mit 2,25 Sekunden Rückstand auf Venier, ebenso Kira Weidle (3,09).


Ledecka und Shiffrin verzichten

Snowboard-Weltmeisterin und Super-G-Olympiasiegerin Ester Ledecka war erwartungsgemäß erneut nicht am Start. Sie wird auf die Olympia-Entscheidung in der alpinen Königsdisziplin verzichten. (Medaillenspiegel der Olympischen Spiele)

Die Trainingsläufe für die Abfahrt und das Rennen kollidieren mit ihrer Vorbereitung auf den Parallel-Riesenslalom der Snowboarderinnen, in dem sie im Finale am Samstag eine zweite Goldmedaille holen dürfte.

Im US-Team war neben Lindsey Vonn auch Mikaela Shiffrin gesetzt. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin entschied sich aber am Montagabend auf die Spezialabfahrt zu verzichten und sich auf die Kombination zu konzentrieren.

"So gerne ich die Abfahrt auch gefahren wäre: nach der Veränderung des Programms ist es für mich wichtig, meine Energie auf die Vorbereitung für die Kombination zu richten", sagte Shiffrin.

Wegen der ungünstigen Wetterprognose wurde die Kombination am Montag von Freitag auf Donnerstag vorgezogen.