Rebellen starten neue Offensive in Kolumbien

Das Militär in Kolumbien hat die Guerilla-Organisation Nationale Befreiungsarmee - ELN - für zwei Bombenanschläge auf wichtige Brückenverbindungen verantwortlich gemacht. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde offenbar niemand. Vor den Anschlägen hatte die ELN eine dreitägige nationale Blockade angekündigt. Die Rebellen riefen die Bevölkerung auf, über das Wochenende nicht zu verreisen.

Ende Januar hatte die Regierung die Friedensverhandlungen mit der ELN auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, nachdem die Rebellen eine Reihe von teilweise tödlichen Bombenanschlägen auf Polizeiwachen verübt hatten.

Die neuen Attacken wertete Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos als "erheblichen Rückschlag" für die Friedensbemühungen.