Nach Real-Spiel: PSG-Präsident Al-Khelaifi beschwert sich bei der UEFA

PSG hat das Achtelfinal-Hinspiel bei Real Madrid verloren. Laut Präsident Al-Khelaifi hatte der Schiedsrichter daran einen gehörigen Anteil.

Präsident Nasser Al-Khelaifi von Paris Saint-Germain fühlt sich nach dem Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale bei Real Madrid vom Schiedsrichter hintergangen. Der katarische Geschäftsmann rief die UEFA dazu auf, gegen die vermeintliche Benachteiligung vorzugehen.

"Es ist immer das Gleiche, wenn wir gegen die großen Teams spielen", schimpfte er bei beIn Sports nach dem Spiel. "Letztes Jahr war es gegen Barcelona, dieses Jahr gegen Real."

PSG-Präsident: "UEFA muss endlich etwas unternehmen"

Seiner Meinung nach hat Schiedsrichter Gianluca Rocchi in vielen Situationen pro Madrid entschieden. "Okay, Real ist ein großartiges Team, aber das alleine reicht nicht. Die UEFA muss endlich etwas unternehmen. Der Schiedsrichter war eher auf Reals Seite."

"Ich sage nicht, dass wir nur wegen des Schiedsrichters verloren haben, aber Kleinigkeiten können das gesamte Spiel beeinflussen. Rabiots Foul beispielsweise ist niemals eine Gelbe Karte, das kann die UEFA nicht durchgehen lassen", erklärte er und ergänzte: "Auch Kylian Mbappe wurde fälschlicherweise zurückgepfiffen, obwohl er nicht im Abseits stand."

Doch es gab auch Entscheidungen, bei denen die Pariser Glück hatten. So hätte beispielsweise Giovani Lo Celso nach seinem Foul an Toni Kroos im Strafraum durchaus mit Gelb-Rot vom Platz gestellt werden können.