Real Madrid: Zinedine Zidane will von einer Krise nichts wissen

Nach zwei Niederlagen gibt es bei Real Madrid viele Fragezeichen. Trainer Zidane weigert sich allerdings, von einer Krise zu sprechen.

Cheftrainer Zinedine Zidane ist auf der Suche nach den Gründen für die Niederlagen Real Madrids in den letzten Partien. Die 1:3-Pleite gegen Tottenham Hotspur in der Champions League am Mittwochabend sorgt aber nicht für Unruhe.

"Wir sind nicht in der Krise", erklärte Zidane nach der Niederlage im Wembley entschlossen. Sein Team, das in der Liga bereits acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer Barcelona hat, war über weite Strecken nahezu chancenlos, ehe Cristiano Ronaldo der Ehrentreffer gelang. So musste der Franzose feststellen: "Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die besser war als wir."

Niederlage ist "normal"

Dementsprechend "normal" sei die Niederlage. Wäre da nicht der Anspruch der Königlichen, dass eine Niederlage nie "normal" ist: "Die Mannschaft ist nicht zufrieden, aber im Leben muss man die Dinge manchmal akzeptieren. Heute ist kein guter Moment, aber die Zeit wird kommen, in der sich das ändert."

So haderte der französische Trainer vor allem mit der Chancenverwertung: "Wir hatten mehrmals die Chance zum Ausgleich. Wir haben keine schlechte Partie gezeigt, es hat letztlich nur nicht gereicht. Wir haben das Tor nicht finden können."