Real Madrid will zukünftig mit Anzeigen gegen Diffamierungen vorgehen

Die Klubführung von Real Madrid hat nach dem turbulenten Weiterkommen in der Champions League gegen Juventus Turin und den einhergehenden Reaktionen genug von den Diffamierungen gegen die Blancos - und wird in Zukunft wohl mit rechtlichen Mitteln gegen seine Kritiker vorgehen.

Die Real-nahe Marca berichtet, dass die Königlichen fortan mit Anzeigen reagieren werden, sollte es zu Berichten und Äußerungen kommen, in denen Madrid unterstellt wird, seine Spiele nicht aus eigener Kraft, sondern unter Mithilfe der Schiedsrichter zu gewinnen.

Auch Reals Spieler dürfen gegen Journalisten vorgehen

Auch die Spieler hätten der neuen Klub-Richtlinie zufolge ab jetzt alle Freiheiten, öffentlich gegen Journalisten und Medien vorzugehen. Der Real-Führung zufolge gebe es eine regelrechte mediale Belästigungskampagne gegen die Madrilenen.

Mit dem neuen Vorgehen wolle man neben dem Ruf des Klubs und der Spieler auch die Millionen von Fans auf der ganzen Welt schützen, die sich dadurch ebenfalls Anfeindungen ausgesetzt sehen würden, so das Blatt weiter.

Lucas Vazquez Medhi Benatia Juventus Real Madrid UEFA Champions League

Auslöser für den drastischen Schritt war das heftig diskutierte Weiterkommen in der Champions League gegen Juventus, als die Königlichen im Rückspiel in der 3. Minute der Nachspielzeit einen zumindest fragwürdigen Elfmeter zugesprochen bekamen.

Der "Diebstahl des Jahrhunderts"

In Spanien hatten vor allem katalanische und dem FC Barcelona nahestehende Zeitungen deutliche Worte gefunden und vom "Diebstahl des Jahrhunderts" (Sport) sowie einem "beschämenden Halbfinalisten" (El Mundo Deportivo) gesprochen.

"Es ist eine Schande, dass über einen Diebstahl geredet wird", hatte sich Coach Zinedine Zidane zu Wort gemeldet. "Das muss man stoppen. Wir haben es verdient, weiterzukommen, und die Geschichte dieses Vereins wird keiner ändern können. Es ist der beste Verein der Welt, und wenn du der Beste bist, führt das zu Eifersucht."