Real Madrid: Sergio Ramos widerspricht Cristiano Ronaldos "opportunistischer Meinung"

Der Portugiese deutete an, Real habe im Sommer die falschen Spieler verkauft. Sein Kapitän sieht das anders.

Sergio Ramos teilt Cristiano Ronaldos Einschätzung bezüglich der Transferpolitik von Champions-League-Sieger Real Madrid nicht. Der portugiesische Starstürmer hatte in der vergangenen Woche angedeutet, die im Sommer abgewanderten James Rodriguez, Pepe und Alvaro Morata fehlten den Blancos nun. Eine Meinung, die Mannschaftskapitän Ramos nicht teilt.

Bei Cadena SER sagte der Innenverteidiger: "Ich stimme Cristiano da nicht zu. Für mich ist das eine opportunistische Meinung. Als wir die beiden Super Cups (den UEFA Super Cup und die spanische Supercopa, Anm. d. Red.) gewonnen haben, hat niemand irgendjemanden vermisst."

Ramos macht die Verletztenmisere als Hauptgrund aus

Nach dem starken Saisonstart mit den beiden von Ramos angesprochenen Titelgewinnen verliefen die letzten Wochen beim Titelverteidiger in LaLiga und Königsklasse durchwachsen. Unter anderem beträgt der Rückstand in der Liga auf Spitzenreiter Barcelona nach elf Partien bereits acht Punkte.

Für Ramos ist der Grund für die Probleme aber nicht die Personalrochade im Sommer, sondern die anhaltende Verletzungsmisere. "Für mich sind die Blessuren das Problem", so der spanische Nationalspieler. "Diese Mannschaft ist stärker, wenn alle an Bord sind. Ich vermisse niemanden. Nicht einen Spieler. Die Mannschaft hat sich natürlich verändert. Einige leisten einen größeren Beitrag, andere haben andere Rollen."