Reaktionen: So reagiert Berlin auf das Ja zur "Ehe für alle"

Klaus Wowereit und Martin Schulz feiern am Brandenburger Tor

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat mit Freude auf die Entscheidung des Bundestags zur "Ehe für alle" reagiert. Müller teilte am Freitagvormittag mit: "Das ist ist ein großer Schritt auf dem Weg von Lesben und Schwulen zur vollen rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung. Die Entscheidung ist Ausdruck des Bewusstseinswandels in unserem Land und ein Erfolg für alle, die im Bekenntnis zu Liberalität, Offenheit und Toleranz einen Auftrag zu konkreter Gestaltung unserer Rechtsordnung und unserer Lebenswirklichkeit sehen."

Müller sagte weiter: "Meinen Respekt will ich aber in dieser Stunde auch denen gegenüber äußern, die sich der Mehrheit nicht haben anschließen können. Ihre Gründe und ihre Gewissensentscheidung verdienen diesen Respekt. Denn auch dies gehört zum Wesen einer offenen und toleranten Gesellschaft, die sich eben gerade dadurch auszeichnet, auch mit denen, die anders denken und sich anders entscheiden als die Mehrheit, fair und offen umzugehen."

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sagte: "Heute ist ein großer Tag für die bürgerliche Freiheit in Deutschland. Mit dem heutigen Beschluss des Deutschen Bundestages wird die rechtliche Gleichstellung lesbischer, schwuler und heterosexueller Partnerschaften in Deutschland endlich Wirklichkeit. Die Entscheidung ist Ausdruck der gesellschaftlichen Liberalität, für die wir in Berlin ganz besonders eintreten. Persönlich freue ich mich mit all denjenigen, die jahre-, gar ja...

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