Re:publica 2018: Zwischen Digitalisierung und Medien Blockchain entdecken

Chiara Bachmann

BTC-ECHO war auch in diesem Jahr für euch auf der re:publica in Berlin vor Ort, um herauszufinden, was sich in Sachen Digitalisierung und Medien getan hat. Die re:publica ist eine der wichtigsten Konferenzen zu den Themen rund um die „digitale Gesellschaft“ weltweit. Die Veranstaltung fand in diesem Jahr zum zwölften Mal statt.

Wir blickten für euch durch die Blockchain-Brille auf die Veranstaltung und haben daher Vorträge zu unserer Lieblings-Technologie unter die Lupe genommen.

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1. Vortrag: Können Programme Wälder verwalten und die Natur schützen?

Vielfach wurden Stimmen laut, dass die Blockchain und vor allem das Bitcoin-Mining viel Energie benötigt und somit umweltschädlich sei. Paul Seidler stellte mit dem Projekt „terra 0“ dar, wie die Blockchain die Natur bzw. vor allem Wälder schützen könnte. Hinter Terra 0 steckt die Idee von einem sich selbst verwaltenden Wald. Die Waldfläche wird mit Hilfe von Drohnen aufgenommen und auf Basis eines Algorithmus analysiert. Vorerst können die Daten eine Ergänzung zur klassischen Forstwirtschaft darstellen. Hierdurch kann man eine Plattform für Austausch herstellen, aus der neue Innovationen entstehen können.

2.Vortrag: Blockchain Tokenization and the Public Infrastructure

Der Fokus des Vortrags von John Weitzmann und Kai Wagner lag auf einem Projekt namens „Everipedia“. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Wissensplattform auf der Blockchain. Der gewöhnliche Vorgang, wie Artikel in Wikipedia bearbeitet und verwaltet werden, soll hiermit durchbrochen werden. Die Plattform basiert auf einem Token-System. Um einen Artikel schreiben oder ändern zu können, müssen die Benutzer einen kleinen Betrag an IQ-Token überweisen. Diesen Betrag, den sie nach Freigabe des Artikels oder der Änderung wieder zurückbekommen, dient dazu, dass korrekte Informationen eingepflegt und Spam vermieden wird. Im Gegenzug kann man für verschiedene Aktivitäten bzw. Votes auch Token erhalten.

Fazit re:publica 2018

Die re:publica ist keine Veranstaltung mit Hauptfokus auf der Blockchain. Dass die blockchain-spezifischen Vorträge nicht sonderlich tiefgreifend waren, tat der Sache aber keinen Abbruch. Denn man muss betonen, dass das Event eine gute Brücke schlagen konnte. Personen, die bis jetzt noch keine Berührung mit Themen rund um die Blockchain hatten, konnten in leicht greifbaren Vorträgen erste Eindrücke gewinnen. Vor allem konnte durch die verschiedenen Anwendungsfälle verdeutlicht werden, dass es sich bei Blockchain nicht um eine Technologie handelt, die das klassische Finanzsystem ersetzen soll, sondern dass sich darauf viel mehr Use-Cases ergeben können.

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Source: BTC-ECHO

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