RB Salzburg verpasst zum zehnten Mal die Champions-League-Gruppenphase

Der Fluch der Bullen in der Königsklasse hält an. Diesmal ist sogar schon vor den Playoffs Endstation für die Salzburger.

Der österreichische Meister RB Salzburg ist auch bei seinem zehnten Anlauf auf die Gruppenphase der Champions League gescheitert. Das Team des ehemaligen Mainzer Profis Marco Rose kam im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde nicht über ein 0:0 beim kroatischen Vertreter HNK Rijeka hinaus, nach dem 1:1 vor heimischem Publikum bedeutete dies das Aus für Salzburg.
Die Play-offs um den Einzug in die Gruppenphase, an denen auch Bundesligist 1899 Hoffenheim teilnimmt, finden nun ohne den elfmaligen österreichischen Meister statt. Am Freitag werden die Begegnungen ausgelost. Seit der Übernahme durch Red Bull im Jahr 2005 hatte Salzburg den Sprung in die Gruppenphase stets verfehlt.

Auf diesen darf Lucien Favre mit dem OGC Nizza weiter hoffen. Das Team des früheren Trainers von Borussia Mönchengladbach erkämpfte bei Europa-League-Finalist Ajax Amsterdam und Nationalspieler Amin Younes ein 2:2 (1:1), dies genügte nach dem 1:1 im Hinspiel.

Auch Ex-Nationalspieler Marko Marin qualifizierte sich mit dem griechischen Rekordmeister Olympiakos Piräus für die Play-offs. Gegen Partizan Belgrad reichte ein 2:2 (1:1), das Hinspiel hatten die Griechen mit 3:1 gewonnen. Celtic Glasgow steht ebenfalls in den Play-offs, der 48-malige schottische Meister setzte sich am Mittwochabend nach dem 0:0 im Hinspiel mit 1:0 (0:0) bei Rosenborg Trondheim durch.