RB Leipzigs Ralf Rangnick verteidigt Montagsspiele: "Hat nichts mit Geldgier zu tun"

RB Leipzigs Trainer Ralf Ranginick hat einen vermeintlich bevorstehenden Transfer von Bayerns Sebastian Rudy zu den Sachsen energisch dementiert.

Ralf Rangnick hat sich vor dem Duell mit Bayer Leverkusen (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) für Montagsspiele in der Bundesliga ausgesprochen. Der Sportdirektor von RB Leipzig erklärte, dass Geld bei der Ansetzung der fünf Partien an einem Montag keine Rolle gespielt habe.

"Das Ganze hat keinen kommerziellen Hintergrund, die fünf Montage machen weniger als ein Prozent der TV-Gelder aus. Der Sinn der Montagsspiele ist, dass die Klubs, die am Donnerstag Europa League spielen, einen Tag länger Pause haben", sagte Rangnick im Interview mit dem Sportbuzzer. Das sei keine Zerstückelung des Spieltages, "das hat nichts mit Geldgier zu tun, sondern ist sinnvoll und mehr als nachvollziehbar".

Er betrachtet die Montagsspiele als Chance, die Bundesliga im internationalen Vergleich zu stärken. "Um möglichst viele Punkte für die Rangliste der UEFA zu sammeln", sagte Rangnick und argumentierte weiter: "Und auch um den Sonntagsspieltag des Amateurfußballs ein Stück weit zu schützen."

Montagsspiele: Kritik aus Mainz

Zuletzt kamen vor allem beim 1. FSV Mainz 05 Proteste und Unverständnis auf. Die Nullfünfer spielen am kommenden Montag, den 16. April, gegen den SC Freiburg. Keines der Teams nahm in dieser Spielzeit am Europapokal Teil.

Rangnick verwies darauf, dass "alle 18 Erstligisten ja zu den fünf Montagsspielen gesagt haben. Und es ist auch Fakt, dass dieses Bekenntnis am vergangenen Freitag erneuert wurde". 

Leipzigs Sportdirektor fordert eine gewisse Akzeptanz von Seiten der Vereine: "Fünf von 305 Spielen finden montags statt. Es wird künftig kein einziges Spiel mehr als jene fünf montags stattfinden."