RB Leipzig: Timo Werner weiterhin nicht ganz fit

Timo Werner leidet immer noch unter Schwindelgefühlen. Seit dem Spiel gegen Besiktas schlägt sich Werner mit den Problemen herum.

RB Leipzigs Nationalspieler Timo Werner klagt weiter über Schwindelgefühle. Der Einsatz des 21 Jahre alten Stürmers am Sonntag in der Bundesliga beim 1. FC Köln (18.00 Uhr) ist fraglich.

"Timo hat heute mittrainiert. Ihm geht es aber noch nicht so gut. Ich weiß nicht, ob es für Sonntag reicht", sagte Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl am Freitag auf der Pressekonferenz.

Die ärztlichen Untersuchungen hätten bislang keine eindeutige Diagnose ergeben. "Wir wissen noch nicht, was es genau ist", sagte Hasenhüttl. "Vielleicht ist es die Belastung. Er hat viele Spiele gemacht. Wenn ein Spieler viele Tore schießt, ist das schön, aber auch eine Form der Belastung. Vielleicht muss er dem jetzt Tribut zollen."

Dass Werner am Freitag auch wieder für die Nationalmannschaft nominiert wurde, bewertete Hasenhüttl zunächst mal nicht negativ. "Der Bundestrainer weiß auch, was er an Timo hat. Jeder will die beste Truppe spielen lassen", sagte der Österreicher, meinte aber auch: "Wer am Ende auf der Strecke bleibt, ist der Spieler." 

Probleme traten nach Spiel in Istanbul auf

Auf die Frage, ob Werner früher schon ähnliche Beschwerden gehabt hätte, sagte der Coach: "Das glaube ich nicht. Das müsste ich wissen." 

Werners Probleme waren am Dienstag beim 0:2 im Auswärtsspiel der Champions League bei Besiktas Istanbul aufgetreten. Im Hexenkessel am Bosporus klagte der Ex-Stuttgarter über Schwindel- und Atemprobleme, er wurde in der 32. Minute ausgewechselt. Zunächst war angenommen worden, dass die Beschwerden mit der enormen Lautstärke im Stadion in Zusammenhang stehen. 

Bei Schlusslicht Köln forderte Hasenhüttl ein Spiel ohne Gegentore. "Wir müssen besser verteidigen als zuletzt und wollen wieder zu Null spielen", sagte der frühere Profi. Vor dem Anpfiff hatte der 50-Jährige keinen Kontakt zu seinem Trainer-Kollegen und Landsmann Peter Stöger: "Wir tauschen uns eigentlich nie aus", meinte der Chef-Coach: "Seine Woche war ja ähnlich wenig prickelnd wie unsere."