RB Leipzig: Sprengt Marcel Sabitzer bald die Gehaltsobergrenze?

RB legte sich bislang selbst eine Obergrenze in Sachen Gehalt auf. Rangnick könnte diese nun bei der Vertragsverlängerung von Sabitzer aushebeln.

RB Leipzig will mit Marcel Sabitzer verlängern. Bisher gestalten sich die Verhandlungen allerdings schwer, was Sportdirektor Ralf Rangnick dazu bringen könnte, die interne Gehaltsobergrenze auszuhebeln.

Gegen die AS Monaco musste Sabitzer verletzt ausgewechselt werden, ein Einsatz am Wochenende gegen Werder Bremen scheint derzeit noch fraglich. "Bei einem Steirer weiß man nie", scherzte Rangnick noch, zeigte mit seiner Besorgnis aber auch die Wichtigkeit des 23-Jährigen.

Diese könnte bald auf anderem Wege unterstrichen werden. Wie der kicker berichtet, will Rangnick Sabitzer bald ein Angebot mit einem Jahresgehalt von über 4,5 Millionen Euro unterbreiten. Diese Zahl war bisher die intern festgesetzte Obergrenze eines Salärs.

Sabitzer ohne "den großen Druck"

Der noch bis 2021 gebundene Sabitzer macht diesen Schritt aber offenbar erforderlich. Bereits seit einiger Zeit arbeitet Rangnick an einer Verlängerung mit dem österreichischen Nationalspieler, konnte aber noch keinen Durchbruch erzielen. "Ich sehe jetzt noch nicht den großen Druck, dass ich verlängern muss", sagte Sabitzer im Oktober der Bild.

Erst im April 2016 hatte der Offensivspieler verlängert, letzte Leistungen bringen die Roten Bullen aber offenbar dazu, schon wieder in Verhandlungen einzutreten - auch auf Kosten der Obergrenze. Diese hatte Rangnick schon 2016 ausgebaut, damals von drei auf 4,5 Millionen Euro.

"Wir werden uns auch diesbezüglich weiterentwickeln", gab der Sportdirektor zu jener Zeit an: "Das wird automatisch passieren, weil es auch mal wieder Gespräche wegen Vertragsverlängerungen gibt. Und in diesem Zuge werden wir aufgrund der sportlichen Entwicklung auch die Gehaltszahlungen anpassen."