RB Leipzig holt Stürmer Augustin von Paris St. Germain

SID
RB Leipzig holt Stürmer Augustin von Paris St. Germain

Der deutsche Fußball-Vizemeister RB Leipzig hat den französischen U20-Nationalspieler Jean-Kévin Augustin unter Vertrag genommen. Der Stürmer kommt vom Spitzenklub Paris St. Germain und erhält beim Champions-League-Teilnehmer einen Fünfjahresvertrag. Der 20-Jährige soll eine Ablösesumme von 13 Millionen Euro gekostet haben.
"Ich habe in Paris nicht genügend Spielzeiten bekommen. Ich sehe gute Chancen, dass ich mich hier durchsetzen kann", sagte Augustin bei seiner Vorstellung. "Ich bin sehr froh, dass er hier ist. Mit seiner Art passt er sehr gut in unser System. Die Konkurrenz ist da, aber ich traue ihm alles zu", sagte Leizigs Coach Ralph Hasenhüttel.
Der flexibel einsetzbare Stürmer soll Davie Selke ersetzen, der zu Hertha BSC wechselte. Für Furore hatte der Franzose bei der U19-EM im Sommer 2016 gesorgt, als er mit seinem Heimatland den Titel gewann und bester Torschütze des Turniers wurde. Borussia Dortmund und Hertha hatten ebenfalls Interesse an einem Transfer bekundet.
Zuvor war RB Leipzig mit 17 Spielern und gehöriger Verspätung in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. 35 Minuten später als vorgesehen begrüßte Trainer Ralph Hasenhüttl seine Spieler. Von den Neuzugängen war nur Schlussmann Philipp Köhn bei der ersten Einheit mit von der Partie.
Überraschend viele Fans hatten sich auf dem Trainingsgelände eingefunden. Rund 700 Anhänger ließen sich durch die Wartezeit nicht frustrieren und sorgten für beste Stadionstimmung. Sie sangen "Wir wollen die Mannschaft sehen" oder "Europapokal, Leipzig international" und schwenkten Fahnen. 
Sportdirektor Ralf Rangnick machte noch einmal klar, dass keiner der Top-Spieler abgegeben werden soll. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass Regisseur Emil Forsberg oder Mittelfeldmann Naby Keita den Verein verlassen wollen. 
"Ich werde es ein letztes Mal wiederholen: Wir werden keinen Leistungsträger in diesem Jahr abgeben. Keiner unserer Spieler hat in dieser Saison eine Ausstiegsklausel. Es gibt keine Schmerzgrenze - auch nicht im dreistelligen Bereich", so Rangnick.