Raus aus der Komfortzone: Effenberg lobt Dortmunder Neuausrichtung

Raus aus der Komfortzone: Effenberg lobt Dortmunder Neuausrichtung

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sieht die angekündigten personellen Veränderungen beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund positiv. "Man holt sich Fachkompetenz und bricht gleichzeitig auch gewisse Strukturen auf. Wenn man die Reise des BVB in den vergangenen eineinhalb oder zwei Jahren sieht, geht es schon deutlich bergab. Da kann es nicht schaden, sich solche Leute ins Boot zu holen", sagte Effenberg im Rahmen der ERGO DFB-Pokal-Tour auf der Zugspitze.
In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Matthias Sammer ab kommender Saison als externer Berater für den BVB tätig sein soll. Die Dortmunder Vereinsführung erhofft sich durch den ehemaligen Meistertrainer frische Impulse. Zudem soll Identifikationsfigur Sebastian Kehl als Leiter der Lizenzspielermannschaft eingesetzt werden. 
Besonders Sammer sieht Effenberg als wichtigen Baustein für die Neuausrichtung. "Ich glaube auch, dass die Spieler sich in einer Art Komfortzone bewegen. Da müssen sie herausgeholt werden und da gibt es eigentlich kaum einen Besseren, als Matthias Sammer", glaubt Effenberg.
In der Trainerfrage stellt der 49-Jährige dem aktuellen BVB-Coach Peter Stöger kein gutes Zeugnis aus. "So viele Spiele hat der BVB unter Stöger ja nicht verloren. Aber ich habe in den ganzen Wochen und Monaten keine Entwicklung gesehen. Der BVB, der mich vor ein paar Monaten noch begeistert hat durch die Art und Weise, wie sie unter Tuchel oder auch zu Saisonbeginn Fußball gespielt haben, ist verloren gegangen", meint Effenberg.