Rauchmelder im Test

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: gettyimages)

Rauchmelder sind mittlerweile in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, in Bayern ab dem 1. Januar 2018. Nach zehn Jahren sollten Sie ausgetauscht werden, rät Stiftung Warentest. Die Verbraucherschützer haben 17 Rauchmelder mit Langzeitbatterien getestet. Die Sieger stellen wir Ihnen in unserer Serie „Bestes aus dem Supermarkt“ vor.

Gerade zu Weihnachten und zum Jahreswechsel lauern viele Brandgefahren. Vergessene Kerzen, explodierende Silvesterraketen oder Adventsgestecke, die plötzlich Feuer fangen. Rauchmelder warnen schon beim Entstehen eines Brandes. Sie funktionieren wie ein Frühwarnsystem.

Laut statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der Brandtoten in den vergangenen 20 Jahren halbiert. Brandmelder haben daran einen erheblichen Anteil, deshalb sind sie mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. In Schlaf- und Kinderzimmern sowie im Flur muss jeweils ein Gerät installiert sein. Damit ein Rauchmelder zuverlässig arbeitet, sollte er einmal im Jahr überprüft werden, indem ein Probealarm ausgelöst wird.

Nach zehn Jahren ist es Zeit, die Geräte auszutauschen. Sind Geräte älter, sei das Risiko zu hoch, dass die Sensoren nicht mehr zuverlässig arbeiten, so Stiftung Warentest. Die Experten haben Rauchmelder auf den Prüfstand geschickt, die mit Lithium-Langzeitbatterien funktionieren. Von Geräten mit Alkalibatterien raten die Experten ab. Zwar seien die in der Anschaffung günstiger, aber durch den häufigen Batteriewechsel sei die Ersparnis klein.

In unserer Serie „Bestes aus dem Supermarkt“ stellen wir Ihnen die vier Rauchmelder mit Lithium-Langzeitbatterie vor, die im aktuellen Test am besten abschnitten.

(Bild: Stiftung Warentest)

Ei Electronics Ei650

Der Ei650 war schon im vergangenen Test vorn mit dabei und schafft es auch aktuell unter die Besten. Stiftung Warentest vergab jeweils „Gut“ für die Zuverlässigkeit des Alarms und die Lautstärke des Alarms. Die Handhabung beurteilten die Experten mit „Befriedigend“.

Durchschnittlich ist dieser Rauchmelder für 24,50 Euro zu haben.

(Bild: Stiftung Warentest)

Busch-Jaeger -Busch-Rauchalarm ProfessionalLine

Das Modell von Busch-Jaeger ist neu auf dem Markt und schnitt im Test exakt mit der gleichen Wertung ab, wie das Gerät von Ei Electronics. Die Geräte unterscheiden sich nur im Aussehen, das von Busch-Jaeger misst mit zwölf Zentimetern Durchmesser einen halben Zentimeter mehr.

Das Gerät kostet im Mittel 25 Euro.

(Bild: Stiftung Warentest)

Brennenstuhl RM L 3100

Ebenfalls neu auf dem Markt ist dieses Modell von Brennenstuhl. Es bekam von Stiftung Warentest in fast allen Prüfpunkten „gute“ und „sehr gute“ Noten. Für die Lautstärke des Alarms gab es nur „Befriedigend“.

Mit 22 Euro ist dieser Rauchmelder der günstigste unter den Besten.

(Bild: Stiftung Warentest)

Abus GRWM30600

„Gut“ fanden die Verbraucherschützer auch den Rauchmelder von Abus. Mit der Gesamtnote 2,2 zählt er zu den Besten. Auch dieses Modell ist neu auf dem Markt und gehört mit seinen sieben Zentimetern Durchmesser zu den Minimeldern.

Der Abus ist durchschnittlich zum Preis von 28,10 Euro zu haben.

Den vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zum Thema „Rauchmelder“ finden Sie hier (kostenpflichtig).

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