Nach Ratingen-Abbruch: Weltmeister muss um EM bangen

Nach Ratingen-Abbruch: Weltmeister muss um EM bangen
Nach Ratingen-Abbruch: Weltmeister muss um EM bangen

Weltmeister Niklas Kaul (Mainz) hat in Ratingen den Zehnkampf vorzeitig abgebrochen und muss um die Qualifikation für die Heim-EM in München (15. bis 21. August) bangen. (NEWS: Alles zur Leichtathletik)

Der 24-Jährige blieb in den ersten vier Disziplinen deutlich unter seinen Möglichkeiten, zu den 400 m trat er noch an, hörte aber nach wenigen Schritten auf zu laufen.

Laut Zehnkampf-Teamleiter Frank Müller hatte Kaul mit Schwindelgefühlen zu kämpfen. „Er hatte ein Schwindelgefühl. Eine Fortsetzung des Wettkampfes wäre unverantwortlich gewesen.“

Als Titelverteidiger besitzt er für die WM in Eugene (15. bis 24. Juli) eine Wildcard.

Seit seinem Goldtriumph von Doha 2019 hat Kaul nur einen Zehnkampf beendet, 2021 in Götzis schaffte er 8263 Punkte. Auch Kai Kazmirek brach den 400-m-Lauf ab.

Für die EM wird eine Norm von 8100 Punkten gefordert, Kaul hätte theoretisch noch Ende Mai in Götzis die Chance, sich für München zu empfehlen.

In Führung liegt zur Halbzeit Simon Ehammer mit starken 4583 Punkten. Der Schweizer überragte unter anderem mit 8,30 m im Weitsprung, einer Weltbestleistung innerhalb des Zehnkampfes.

Im Siebenkampf der Frauen liegt Carolin Schäfer (Frankfurt/M.) als Zweite mit 3643 Punkten in Lauerstellung, vor der Vize-Weltmeisterin von 2017 geht Sophie Weißenberg (3696/Leverkusen) als Führende in die letzten drei Disziplinen am Sonntag.

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