Ratenkredit-Angebote persönlich einholen

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Zum Themendienst-Bericht vom 18. Mai 2021: Das Magazin «Finanztest» (Ausgabe 6/2021) hat in der aktuellen Ausgabe die Konditionen von 21 Banken geprüft.
Zum Themendienst-Bericht vom 18. Mai 2021: Das Magazin «Finanztest» (Ausgabe 6/2021) hat in der aktuellen Ausgabe die Konditionen von 21 Banken geprüft.

Der eine bekommt ihn, der andere nicht: Ratenkredite werden online oft nach starren Schemata vergeben. Doch die Banken müssen daran nicht festhalten. Ein Gespräch kann sich lohnen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer sich für einen Ratenkredit interessiert, sollte mit Kundenberatern verschiedener Banken das persönliche Gespräch suchen. Erstens, weil Angebote, die online abgelehnt werden würden, so eventuell doch gewährt werden. Und zweitens, weil der Effektivzins unter Berücksichtigung der jeweiligen Bonität meistens unterschiedlich ausfällt. Darauf weist das Magazin «Finanztest» (Ausgabe 6/2021) hin. In der aktuellen Ausgabe wurden die Konditionen von 21 Banken auf den Prüfstand gestellt.

In einem persönlichen Gespräch ist es möglich Einnahmen und Ausgaben genauer darzulegen und auf etwaige Einkünfte wie die Auszahlung eines Sparplans oder einer Abfindung hinzuweisen. Sie können für die Gewährung eines Ratenkredits abseits der Standardkriterien entscheidend sein.

Die Attraktivität von Angeboten hängt vor allem von der Ausgangssituation des Kreditnehmers ab. Daher lohnt es sich zu vergleichen. Welche Summe und welche Raten stellt er sich vor. Und im Gegenzug: welche Bonität kann er vorweisen, wie lange soll die Laufzeit sein und wie alt ist er.

Nur fünf von 21 Banken bieten laut «Finanztest» einen Bonitätsunabhängigen Effektivzins an. Alle anderen passen den Zins an die Bonität an, daher ist Vorsicht geboten. Der Zins kann unter Umständen deutlich höher ausfallen als beworben.

Generell abzuraten ist von Schufa-freien Angeboten. Denn hier ist die Zielgruppe klar: diejenigen, die mit ihrer Schufa-Auskunft keinen Kredit bekommen würden. Hier sind die Zinsen besonders hoch.

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