Van den Bergh schickt den Weltmeister nach Hause

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Van den Bergh schickt den Weltmeister nach Hause
Van den Bergh schickt den Weltmeister nach Hause
Van den Bergh schickt den Weltmeister nach Hause

Was für eine Machtdemonstration!

Im zweiten Viertelfinale beim World Matchplay Darts im englischen Blackpool gab Dimitri Van den Bergh im Kracherduell gegen Gerwyn Price ein echtes Statement ab. Am Ende feierte der zweimalige Junioren-Weltmeister einen beeindruckenden 16:9-Triumph gegen die aktuelle Nummer eins der PDC Order of Merit.

Gegen Ende konnte er es sich sogar erlauben, beim Stand von 15:8 drei Matchdarts auf die Doppel-16 zu vergeben. Aber da konnte sein Kontrahent nur noch Ergebniskorrektur betreiben.

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Nach einem ausgeglichenen Start gelang dem Belgier das erste Break zum 3:2 und zog so das Momentum auf seine Seite. Im Anschluss baute er den Vorsprung auf 6:2 aus.

Erst nach vier verlorenen Legs konnte Price endlich wieder punkten und versuchte in der Folge, sich selbst und das Publikum nochmal zu pushen. Nach dem Leg zum 3:6 zauberte er einen kleinen Tanz auf die Bühne und animierte die Zuschauer.

Danach wurde es aus ausgeglichener. Price kam nochmal auf 7:8 und 8:9 heran, aber dann verließen sie ihn endgültig. In der Folge lief nichts mehr beim Waliser zusammen und Van den Bergh sorgte mit seinem Run zum 15:8 für die Entscheidung.

Am Ende war vor allem die ungewohnte Doppel-Schwäche des Weltmeisters ausschlaggebend. Gerade einmal 25 Prozent seiner Leg-Darts konnte er nutzen. Der Belgier brachte knapp 40 Prozent seiner Leg-Darts ins Ziel, allerdings wird die Statistik durch die Fehlwürfe, als das Spiel schon entschieden war, etwas verfälscht.

Im Halbfinale spielt Van den Bergh nun gegen Krzysztof Rataski um die Chance, seinen Titel von 2020 zu verteidigen.

Ratajski fliegt ins Halbfinale

Kein Happy End für Callan Rydz!

Beim World Matchplay Darts muss sich der Engländer im ersten Viertelfinale mit 8:16 gegen Krzysztof Ratajski geschlagen geben.

Während Rydz bei seinem sensationellen Achtelfinal-Sieg gegen Rob Cross noch glänzen konnte, ließ im „The Polish Eagle“ im Viertelfinale nicht den Hauch einer Chance.

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Bereits im dritten Leg konnte sich der Pole das erste Break holen und baute seine Führung in der Folge immer weiter aus. Vor allem das 12. Leg, als Ratajski per 11-Darter zum 8:4 erhöhte, war eine Demonstration seiner Stärke an diesem Abend.

Allein neunmal holte er sich mit drei Darts das Maximum von 180 Punkten, dazu warf er 30 Mal mindestens 140 Punkte. Da konnte es sich die aktuelle Nummer 13 in der PDC Order of Merit auch leisten, zwischenzeitlich auf den Doppelfeldern zu schwächeln.

Am Ende konnte er lediglich 16 von 44 Leg-Darts nutzen - eine Quote von gerade einmal 36,36 Prozent.

Ratajski mit erstem Major-Halbfinale

Da sich sein Gegenüber aber mit einem 3-Darts-Average von 85,79 Punkten bedeutend weniger Chancen auf den Leg-Gewinn erarbeiten konnte - und mit 40 Prozent Trefferquote beim Checkout auch nur geringfügig besser war - lief der Pole an diesem Abend nie Gefahr, die Kontrolle über das Match zu verlieren.

Selbst das Break-Festival zwischen Leg 17 und 21 konnte am Spielverlauf nichts mehr ändern.

Damit steht Ratajski zum ersten Mal in seiner Karriere bei einem Major Turnier im Halbfinale und macht einen großen Sprung in der Order of Merit. Sogar an Rob Cross wird er vorbeiziehen, der nach seinem frühen Aus gegen Rydz einige Plätze verliert.

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