Raphael Guerreiro: "Hannover-Spiel zeigte alle Schwächen"

Der BVB befindet sich zuletz in einem Abwärtstrend. Guerreiro ist allerdings zurück und spricht Schwächen klar an. Privat hat er derzeit keine Sorgen.

Raphael Guerreiro spricht die Schwächen von Borussia Dortmund klar an. Der Abwehrspieler des BVB kann sich mit der Art von Trainer Peter Bosz gut identifizieren.

"Das Spiel in Han­no­ver hat alle un­se­re Schwä­chen ge­zeigt", sagt Guerreiro im Interview mit der Bild. Mit 2:4 verlor der BVB und ist unter anderem deshalb in der Tabelle inzwischen auf den dritten Rang zurückgefallen. Der FC Bayern München und RB Leipzig sind vorbeigezogen.

Auch ein taktischer Faktor, meint Guerreiro: "Am An­fang wuss­ten die Mann­schaf­ten nicht, wie wir spie­len. Jetzt ste­hen sie ein­fach tief und schla­gen lange Bälle nach vorn. Wir haben auch zu viele Zwei­kämp­fe ver­lo­ren." Der Trainer ist gefordert - und liefert ab.

Guerreiro auch privat angekommen

"Er ist nett und freund­lich, aber er gibt das Kom­man­do und hat un­se­ren vol­len Re­spekt. In der An­spra­che ist er zur­zeit auch di­rek­ter und lau­ter. Das brau­chen wir auch. Wenn es gut läuft, muss man nicht viel ver­än­dern. Aber in der mo­men­ta­nen Si­tua­ti­on ist das wich­tig", erklärt Guerreiro.

Der 23-Jährige fehlte zuletzt rund vier Monate lang mit einem Knöchelbruch. Aber er fühlt sich angekommen in der Bundesliga: "Das war an­fangs nicht ein­fach für uns alle. Eine an­de­re Spra­che, eine an­de­re Kul­tur, an­de­res Essen. Aber jetzt ist es viel bes­ser. Wir haben uns gut in­te­griert."