Ranking: Diese Städte stellen die meisten Wahlhelfer pro Wähler


DGAP-Media / 20.09.2017 / 08:30

Berlin, 20. September 2017 - 600.000 Wahlhelfer werden am Wahlsonntag von den Wahlkreisen zur Mitarbeit gebeten. Da die Kommunen selbst für die Bedarfsberechnung zuständig sind, gibt es große Unterschiede, um wie viele Wähler sich ein Helfer kümmern muss. So hat nun das Finanzportal Vexcash (www.vexcash.com) für die 30 größten Städte Deutschlands ermittelt, welche dieser ihren Helfern mehr abverlangen als andere - am härtesten scheinen demnach die Wahlhelfer in Wuppertal, Kiel und Bremen arbeiten zu müssen.

 

Rechenbeispiel:
In Leipzig sind rund 450.000 Menschen zur Bundestagswahl stimmberechtigt. Die Stadt bestellt in diesem Jahr dazu 3.300 Wahlhelfer. Das ergibt eine Quote von 136 Wahlberechtigten pro Helfer.

In Bremen sind ca. 472.300 Personen wahlberechtigt. Die Hansestadt fordert jedoch nur 3.200 Wahlhelfer. Somit ergibt sich eine Quote von 148.  

 

Hamburg bestellt die meisten Wahlhelfer je Wähler

In der freien Hansestadt Hamburg werden zum Wahltag die meisten Wahlhelfer aktiv, zumindest im Vergleich mit den Wahlberechtigten. In der Millionen-Metropole sind zur Bundestagswahl rund 1.292.000 Menschen wahlberechtigt. Um pünktlich zum Abend die Ergebnisse vorlegen zu können, beruft die Stadt laut offiziellen Angaben ca. 17.500 Wahlhelfer, die einen problemlosen Ablauf garantieren sollen. Im Verhältnis muss sich somit ein Wahlhelfer mit nur durchschnittlich 74 Wählern befassen - niedrigster Wert der Untersuchung. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller 30 untersuchten Städte liegt bei 118.

Mit etwas Abstand liegt Wiesbaden auf dem zweiten Platz. Die Landeshauptstadt Hessens beruft rund 2.090 Wahlhelfer für seine 189.400 Wahlberechtigten. Das ergibt eine Quote von 91 Wählern pro Helfer. Mit einem Wert von 96 platziert sich Hannover dicht dahinter.

 

In Berlin sind rund 2,5 Millionen Personen aufgefordert, ihr Stimme abzugeben. Um diese zu verarbeiten, werden rund 21.000 Wahlhelfer eingesetzt. Auf einen Wahlhelfer entfallen demnach durchschnittlich 119 Wahlberechtigte - 45 mehr als in Hamburg.

 

Wuppertal auf dem letzten Platz

In Wuppertal wird den Wahlhelfern wohl die meiste Arbeit zugemutet werden. Für die rund 241.000 Wahlberechtigten werden hier nur ca. 1.590 Wahlhelfer angefordert. Auf einen Helfer entfallen somit 152 Wahlberechtigte. In Kiel ist das Verhältnis fast identisch. Hier liegt die Quote bei 151. Ähnlich wenig Kapazitäten werden den Helfern in Bremen eingeräumt. Hier kommen auf einen Wahlhelfer 148 Wahlberechtigte.

 

Wahlberechtigte pro Stadt

Im Verhältnis von Einwohnern und Wahlberechtigten hat Leipzig die Nase vorn. Hier sind rund 80 Prozent aller Einwohner wahlberechtigt. Zum Vergleich: Der Durchschnitt aller 30 Städte liegt bei 71 Prozent. Auch in Chemnitz und Dresden ist die Quote ähnlich hoch. Mit 79 Prozent belegen die beiden Städte den zweiten und dritten Platz.

Die Bundeshauptstadt Berlin liegt wieder im Mittelfeld: 71 Prozent der Einwohner sind hier wahlberechtigt. In Hamburg sind es 72 Prozent.

Anders in Frankfurt am Main: Von den rund 732.700 Einwohnern sind nur ca. 424.400 stimmberechtigt. Somit kommt die Hauptstadt der Finanzen auf eine Quote von 58 Prozent - 12 Prozent unter dem Durchschnitt. Ähnlich niedrig verhält es sich in Stuttgart mit 60 Prozent und in München mit 64 Prozent.  

 

Die gesamten Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter: https://www.vexcash.com/blog/wahlhelfer-pro-waehler/

 

In einer vorangegangenen Untersuchung wurden die Erfrischungsgelder der Wahlhelfer in den 30 größten Städten Deutschlands erhoben. Die unterschiedlich festgelegte Vergütung finden Sie unter: https://www.vexcash.com/blog/was-verdient-ein-wahlhelfer/

 

Für die Erhebung der Daten wurden die jeweiligen Wahl- bzw. Statistikämter der Städte befragt. Bis zum Stichtag können die Werte bei den Wahlberechtigten wie Wahlhelfern noch geringfügig variieren.

 

Über Vexcash

Die Vexcash AG ist ein Anbieter von Kurzzeitkrediten mit Sitz in Berlin. 2012 von Manuel Prenzel gegründet, vermittelte sie bislang 200.000 Kredite und war die erste Plattform ihrer Art. Bisher wurden über 400.000 Kreditanfragen mit einem angefragten Kreditvolumen von ca. 387 Millionen Euro bearbeitet. Vexcash plant bis 2019 den Kundenstamm auf über 1 Million auszubauen. Über die Internetseite von Vexcash können Nutzer einen Kreditantrag stellen, der bei entsprechender Bonität zumeist innerhalb weniger Minuten geprüft, bewilligt und ausbezahlt wird.

 

Pressekontakt: Lukas von Zittwitz I lukas.v.zittwitz@tonka-pr.com I +49.30.27595973.12

 


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Emittent/Herausgeber: Vexcash AG
Schlagwort(e): Politik

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