Rangnick erklärt Handy-Platzsturm

Bayern-Keeper Sven Ulreich (grün) diskutiert mit RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (3.v.l.) nach dessen Handy-Platzsturm

Mit über zwei Monaten Abstand spricht Sportdirektor Ralf Rangnick von RB Leipzig nochmals darüber, wie es bei der Pokalniederlage gegen den FC Bayern zu seinem Handy-Platzsturm in der Halbzeitpause kam.

"Die Szene hat mit jemand eine Minute vor der Pause vom Fernseher aus auf mein Handy geschickt Dann kam mir irgendwie der Gedanke, du musst demjeingen die Szene zeigen, der sie falsch beurteilt hat", wird der 59-Jährige in der Sport Bild zitiert.

Und weiter: "Aber schon am selben Abend war mir klar, dass es besser gewesen wäre, nicht so viel Emotionalität und Gerechtigkeitssinn an den Tag zu legen."

War nicht die "allercleverste Idee"

Es sei zudem nicht die "allercleverste Idee" gewesen, so der Schwabe, der verspricht, dass ihm das in seiner "Karriere nicht mehr passieren" werde.

Der 59-Jährige war in der Halbzeit des Pokalgipfels gegen Bayern München (1:1 n.V., 4:5 i.E.) in der Halbzeit auf den Platz gestürmt, um Schiedsrichter Felix Zwayer mit seinem Smartphone eine Fehlentscheidung aufzuzeigen.

Bei Ansicht der Fernsehbilder erschreckte sich der Ex-Hoffenheimer vor sich selbst: "Als ich die Szene von mir mit dem Handy beim Schiedsrichter später noch einmal angesehen habe, habe ich zu mir selber gesagt: Was machst du da eigentlich."

Wegen dieses Verhaltens hatte der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein Ermittlungsverfahren gegen Rangnick eingeleitet, der aber schließlich ohne Strafe davonkam.