Ramos' Schatten über Real: Keiner will die 4

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Ramos' Schatten über Real: Keiner will die 4
Ramos' Schatten über Real: Keiner will die 4

Es ist ein verdammt langer Schatten, den Sergio Ramos bei Real Madrid zurücklässt - das wird derzeit deutlich.

Im Jahr 2005 kam der Spanier zu den Königlichen und übernahm die Rückennummer 4 von Fernando Hierro. Bis zu diesem Sommer hatte er sie nicht mehr hergegeben.

Nun wechselte der 35-Jährige als lebende Real-Legende zu Paris Saint-Germain. Es muss ein Nachfolger für den Kapitän und Abwehrchef gefunden werden. Doch der Respekt ist offenbar zu groß - denn keiner traut sich so recht, die Nummer 4 zu übernehmen.

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Alaba zögert bei Wahl der Rückennummer

David Alaba ist nach seinem Wechsel vom FC Bayern in die spanische Hauptstadt ein Kandidat. Er soll Ramos auf dem Platz ersetzen, warum also nicht auch seine Nummer übernehmen? Doch auch der Österreicher hält sich bislang zurück. Laut der Marca hat noch kein Real-Spieler ernsthaftes Interesse an der Nummer bekundet.

Bei den Königlichen hat die Nummer 4 eine große Tradition. Vor Ramos und Hierro wurde sie bereits von Vereinsikonen wie Pirri, Ricardo Rocha und Rafael Alkorta getragen. Und auch von einem Deutschen: Uli Stielike.

Ramos dürfte den Klub allerdings von allen am meisten geprägt haben. Real ohne den emotionalen Leader - das ist für viele Fans noch kaum vorstellbar. (Bericht: Ramos' Versprechen an die Real-Fans)

Einer muss die 4 bei Real wohl nehmen

Das ist in der spanischen Nationalmannschaft ähnlich. Dort trug der Rekord-Nationalspieler die Rückennummer 15, was als Tribut für Antonio Puerta (der 2007 nach einem Herzstillstand starb) galt. Für die Europameisterschaft wurde der 180-malige Nationalspieler allerdings nicht nominiert, die 15 blieb frei.

Bei Real wird dieses Szenario wohl nicht eintreten, denn ein Spieler wird die 4 nehmen müssen. In Spanien dürfen nur die Rückennummern 1 bis 25 an die Spieler vergeben werden - und Real wird wohl 25 Spieler melden wollen.

Alaba dürfte die naheliegende Lösung sein. Doch er dürfte spüren, wie lang der Schatten von Ramos in Madrid noch ist.

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