Ramos erzürnt PSG-Boss

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Ramos erzürnt PSG-Boss
Ramos erzürnt PSG-Boss

Er gehört zu den großen Namen, die Paris Saint-Germain im vergangenen Sommer verpflichtet hat.

Doch gespielt hat Sergio Ramos im Trikot des französischen Hauptstadtklubs bislang noch nicht.

Eine hartnäckige Wadenverletzung macht dem ehemaligen spanischen Nationalspieler so sehr zu schaffen, dass er erst am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft trainieren konnte.

L‘Équipe: PSG-Boss immer ungehaltener

Den größten Frust darüber schiebt der 35-Jährige aber nicht selbst. Glaubt man der französischen Sport-Zeitung L‘Équipe, ist es Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi, der sich am meisten über die Ausfallzeit des Weltmeisters von 2010 aufregt. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Ligue 1)

Weil Ramos seit seinem Wechsel im Juli diesen Jahres noch nicht ein einziges Spiel für den Scheichklub absolvierte und immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hatte, sei der 47-Jährige immer ungehaltener geworden.

Seine Ungeduld sei so groß gewesen, dass er die medizinische Abteilung jede Woche nach einem Update gefragt habe, heißt es. (DATEN: Tabelle der Ligue 1)

Die Ärzte aber wollten beim Heilungsprozess des langjährigen Abwehrchefs von Real Madrid keine Risiken eingehen, um nicht noch einen schwereren Verlauf der Verletzung zu riskieren.

Ramos-Bruder muss beschwichtigen

Die Situation um den Innenverteidiger hatte sich zuletzt so sehr zugespitzt, dass sich sein Bruder und Berater René Ramos zu einer öffentlichen Klarstellung veranlasst sah: „Sergio wird seine Karriere weder beenden noch wird der Vertrag gekündigt. Daran gibt es keine Zweifel“, sagte der in der Mundo Deportivo.

Sein Bruder werde so bald wie möglich wieder spielen. Der Comeback-Plan sieht vor, dass er die Länderspielpause nutzt, um sich der Rückkehr auf den Platz anzunähern.

Sein Comeback und PSG-Debüt könnte Ramos dann in wenigen Wochen vielleicht sogar gleich bei einem echten Kracher feiern: Am 24. November gastiert Paris in der Champions League bei Manchester City.

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