Ramadankalender bei Kaufland: AfD-Politiker will mit Foto Stimmung machen – und scheitert

Jan David Sutthoff
  • Ein AfD-Politiker findet schlimm, dass Kaufland offenbar einen Ramadankalender im Sortiment hat
  • Die meisten Menschen finden das dagegen völlig in Ordnung

Das war absehbar: Kaufland hat offenbar einen Ramadankalender ins Sortiment aufgenommen. Und die AfD dreht durch.

Ausgangspunkt ist der Facebook-Beitrag von Malte Kaufmann, des AfD-Sprechers in Heidelberg.

Er zeigt ein Foto der Kalender im Supermarkt und dazu den sarkastischen Kommentar des Verfassers: “Eine #Islamisierung findet nicht statt. Oder doch???”

Kaufmann weiß natürlich, was er damit bei seinen Anhängern lostritt. Nach nicht mal 24 Stunden gibt es schon hunderte Kommentare zum Thema. Und ja, einige davon fallen so aus, wie es sich Kaufmann wohl erhofft haben wird. 

Aber: Es gibt auch viele, viele Beiträge, in denen der AfD-Politiker gefragt wird, ob er eigentlich nichts Besseres zu tun habe, als über Schokolade zu philosophieren.

Und die kommen viel besser an als der ganze Hass. Eine Auswahl der (unveränderten) Kommentare mit den meisten Likes:

“Lächerlich das man sich darüber aufregt. Wen Stört das denn, wenn die Kinder einen Ramadankalender haben ? Traurig das aus dem Land der Dichter und Denker das Land der Lappen und Hasser geworden ist.”

“Um Himmels Willen - haben wir jetzt wirklich eine Partei, die sich im Bundestag ihre Hintern plattsitzt und unsere Steuergelder rauswirft um sich nur noch mit Schokoladenprodukten zu beschäftigen?

Ich merke schon deutlich, wie ihr das Land rettet. Soviel Nonsens wie ihr in einem Monat produziert schaffen die euch so verhassten Altparteien nicht in Jahren.”

“Oh,...

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