Radsport: Vuelta: Froome macht Zeit auf Nibali gut

Christopher Froome hat auf dem Weg zu seinem ersten Vuelta-Sieg seinen Vorsprung wieder ausgebaut. Einen Tag nach seinem Rückschlag bei der Bergankunft zum Alto de Las Machucos distanzierte der Sky-Kapitän seinen ärgsten Verfolger Vincenzo Nibali (Italien/Bahrain-Merida) auf der 169 km langen Etappe von Suances zum Kloster Santo Toribio de Liebana in Kantabrien um 21 Sekunden.

Christopher Froome hat auf dem Weg zu seinem ersten Vuelta-Sieg seinen Vorsprung wieder ausgebaut. Einen Tag nach seinem Rückschlag bei der Bergankunft zum Alto de Las Machucos distanzierte der Sky-Kapitän seinen ärgsten Verfolger Vincenzo Nibali (Italien/Bahrain-Merida) auf der 169 km langen Etappe von Suances zum Kloster Santo Toribio de Liebana in Kantabrien um 21 Sekunden.

Beim Tageserfolg des Belgiers Sander Armee vom Team Lotto-Soudal griff Froome auf der 2,5 km langen Schlussrampe an und führt in der Gesamtwertung nun mit 1:37 Minuten vor Nibali. Dahinter lauern der drittplatzierte Niederländer Wilco Kelderman vom deutschen Team Sunweb (+2:17), der Russe Ilnur Zakarin (Katjuscha-Alpecin/+2:29) sowie der spanische Routinier Alberto Contador (Trek-Segafredo/+3:34).

"Ich habe mich heute deutlich besser gefühlt als gestern. Es ist großartig, ein bisschen von der Zeit, die ich gestern verloren habe, wieder zurückzugewinnen", sagte Froome: "Ich glaube, einige Jungs haben heute für ihre Anstrengungen von gestern bezahlt."

Froome (32) wäre erst der dritte Profi, dem der Doppelschlag bei Tour und Vuelta in einem Jahr gelingt. 1963 hatte der große Franzose Jacques Anquetil, 1978 dessen Landsmann Bernard Hinault beide Rundfahrten gewonnen. Damals wurde die Vuelta aber noch zu Saisonbeginn und die Tour als letzte der drei großen Rundfahrten ausgetragen, die Ruhepause war dementsprechend größer. Umso höher wäre Froomes Leistung einzustufen.

Zurücklehnen kann sich Froome aber nicht. Nachdem es am Freitag über nur 146,7 giftige Kilometer nach Gijón geht, wird die Spanien-Rundfahrt wohl erst am Samstag im bis zu 23,5 Prozent steilen Finale am Alto de L'Angliru entschieden. Tags darauf endet die Vuelta in Madrid.

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