Radja Nainggolan bestätigt Interesse an China-Transfer: "Wäre ein Lügner"

Radja Nainggolan fühlt sich in Rom pudelwohl. Über einen China-Wechsel habe er zwar nachgedacht, andere Faktoren waren dem Belgier aber wichtiger.

Mittelfeldspieler Radja Nainggolan von der AS Rom hat zugegeben, dass er des Geldes wegen einen Wechsel zum FC Chelsea oder in die chinesische Super League in Betracht gezogen habe, jedoch andere Gründe für einen Verbleib in Rom gesprochen hätten.

"Ich wäre ein Lügner, wenn ich sagen würde, dass Geld mich nicht interessiert", betonte der 30-Jährige im Gespräch mit Il Tempo.

Nainggolan: Es zählt nicht nur der wirtschaftliche Aspekt

Trotz zahlreicher Angebote sei der belgische Nationalspieler nicht schwach geworden. Vor zwei Jahren hätte er zum FC Chelsea wechseln können, wo er besser verdient hätte. Jedoch zähle für Nainggolan mehr als nur der wirtschaftliche Aspekt des Sports. 

"Es gibt Menschen, die selbst ihre Kleidung mit eigenen Händen waschen würden, nur um an das große Geld zu kommen", so der Belgier weiter. 

Er stelle sich jedoch nicht die Frage, ob es Sinn ergebe, die Stadt und den Lebensstil so oft zu verändern. "Ich fühle mich wohl hier und das ist alles", machte er klar.

Inter-Interesse im Sommer abgelehnt

Im vergangenen Sommer bekundete auch Inter Mailand Interesse am Mittelfeldspieler der Roma, doch der 30-Jährige wollte in der Ewigen Stadt bleiben.

Trotz des guten Verhältnisses zu Inter-Coach Spalletti habe es kein konkretes Angebot gegeben. "Im Endeffekt hätte ich die Roma ohnehin nicht verlassen", stellte Nainggolan fest.