Rad: Team Bora-Hansgrohe ist nicht zu bremsen

Am Sonnabend startet die Tour des France 2017. Der Startschuss fällt am 1. Juli um 15.15 Uhr in Düsseldorf.

Chemnitz/Berlin.  Das strategische Zusammenspiel wird ein interessanter Aspekt werden. Zwar ist eine Deutsche Meisterschaft bei den Straßenradprofis nicht zuvorderst auf Teamarbeit ausgerichtet, doch wenn viele Fahrer aus einer Mannschaft an den Start gehen, vertreten sie natürlich auch die Interessen ihres Arbeitgebers und formieren sich dementsprechend. Für die Sprintstars Marcel Kittel und John Degenkolb könnte sich das negativ auswirken, sie haben am Sonntag in Chemnitz aus ihren Teams wenige oder keine Mitstreiter dabei. Dafür aber tritt Team Sunweb mit fast einem Dutzend Akteuren an, nicht viel weniger sind es bei Bora-Hansgrohe. Beide Mannschaften haben gute Chancen, den neuen Deutschen Meister unter sich auszumachen.

Ein Etat von 18 Millionen Euro wird kolportiert

Es sind die Profiteams, die auf der World Tour mit deutscher Lizenz starten. Während Sunweb dies nach dem Wechsel aus den Niederlanden seit 2015 tut, ist Bora-Hansgrohe erst zu dieser Saison in die Topliga aufgerückt. "Das war ein langer Weg", sagt Ralph Denk, der Teammanager. Vor sieben Jahren stieg er bei den unterklassigen Profis ein, damals noch unter dem Namen NetApp. "Wir haben versucht, uns nach und nach hochzuarbeiten. Was gelungen ist", so Denk. Beeindruckend fiel der letzte Schritt aus, die Equipe mit Sitz im oberbayerischen Raubling zählt nun zu den Protagonisten der Szene. Verantwortlich dafür sind die von den Hauptsponsoren (Firmen für Küchen- bzw. Sanitärtechnik) zur Verfügung gestellten Mittel.

"Natürlich träumt m...

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