Rad: Froome holt sich das Gelbe Trikot wieder zurück

Christopher Froome darf sich für seinen Coup küssen lassen

Rodez.  Fabio Aru wusste gar nicht, wie ihm geschah. Der italienische Meister schaute verdutzt, als er den knackigen, aber doch nur 563 Meter langen Schlussanstieg in Rodez endlich geschafft hatte. Eine Unachtsamkeit hat den Astana-Mann das Gelbe Trikot gekostet. An seiner Stelle ist nun Chris Froome wieder der Patron bei der 104. Tour de France. Der Brite knöpfte beim Etappensieg des Australiers Michael Matthews vom deutschen Sunweb-Team seinem Widersacher quasi im Vorbeigehen 24 Sekunden ab - und durfte nach zwei Tagen Unterbrechung wieder vom Podium strahlen.

"Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf so einer Etappe Gelb zurückholen könnte", sagte Froome. "Ich muss mich bei meiner Mannschaft bedanken, die wieder sehr hart für mich gearbeitet hat. Man muss jeden Tag um jede Sekunde kämpfen." Aru verschwand dagegen wortlos im Teambus, leichte Kritik gab es vom dänischen Teamkollegen Michael Valgren: "Es ist natürlich schade, dass wir das Trikot verloren haben. Fabio hatte eine schlechte Position im Feld, als vorne Vollgas gefahren wurde. Das hat sich gerächt."

Nicht richtig aufgepasst

Froome liegt nun 18 Sekunden vor Aru und 23 Sekunden vor dem Franzosen Romain Bardet, der ebenfalls etwas Zeit auf den siebtplatzierten Briten verlor. Auch der Kolumbianer Rigoberto Uran ist 29 Sekunden zurück in Schlagdistanz, womit die Tour immer mehr zum Sekundenpoker wird.

Im Kampf um den Tagessieg triumphierte Matthews vor dem belgischen Olympiasieger Greg van Avermaet. Der Australier bescherte seinem de...

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